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14.01.2022 Marion Schlegel

WHO empfiehlt zwei weitere Corona-Medikamente: Diese Unternehmen profitieren

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GlaxoSmithKline

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zwei weitere Arzneimittel für die Behandlung von Covid-19-Patienten. Es handelt sich dabei um den Wirkstoff Baricitinib, der zur Behandlung von rheumatoider Arthritis entwickelt wurde und von Eli Lilly vertrieben wird, und Sotrovimab, einen eigens für Covid-19-Patienten entwickelten monoklonalen Antikörper aus dem Hause GlaxoSmithKline/Vir Therapeutics. Die neue Empfehlung basiert auf sieben Studien mit mehr als 4.000 Patienten, berichteten die WHO-Experten im Fachmagazin "The BMJ".

Eli Lilly (WKN: 858560)

Schwerkranke Covid-19-Patientinnen und -Patienten hätten mit Baricitinib bessere Überlebenschancen und die Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung werde reduziert, heißt es in der neuen Richtlinie. Es seien keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Das Arzneimittel solle in Kombination mit Kortikosteroiden verabreicht werden.

Covid-19-Patienten mit weniger schwerem Krankheitsverlauf, aber hohem Risiko einer Krankenhauseinweisung könnten vom Einsatz des monoklonalen Antikörpers Sotrovimab profitieren, schreibt die WHO. Das Mittel mit dem Markennamen Xevudy ist auch in der EU zugelassen. Die WHO hat sich bereits für den Einsatz eines anderen Antikörper-Cocktails, Casirivimab/Imdevimab, ausgesprochen.

GlaxoSmithKline (WKN: 940561)

Vom Einsatz zweier anderer Mittel, Ruxolitinib and Tofacitinib, rät die WHO dagegen ab. Kleine Studien hätten bislang keinen Nutzen gezeigt, und bei Tofacitinib könnten sich womöglich schwere Nebenwirkungen entwickeln.

Sowohl die Aktie von Eli Lilly als auch von GlaxoSmithKline notieren am Freitag im Plus. GlaxoSmithKline kann mit plus zwei Prozent besonders stark zulegen und damit seinen positiven Trend der vergangenen Monate fortsetzen. DER AKTIONÄR hat die Aktie von GlaxoSmithKline im Mai 2021 zum Kauf empfohlen. Seitdem notiert das Papier 24 Prozent im Plus. Anleger lassen die Gewinne laufen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: GlaxoSmithKline.

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