In den USA hat sich der Einzelhandelsumsatz im Juni exakt wie erwartet entwickelt. Gleichzeitig lag die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unter den Prognosen. Der Philadelphia Fed Outlook schlug die Prognosen klar. In einer ersten Reaktion dämmt der DAX seine Verluste leicht ein. Der Dow-Jones-Future steigt dagegen leicht.
• Der US-Einzelhandelsumsatz fiel exakt wie erwartet aus.
• Der Dow-Jones-Future zieht leicht an.
• Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag unter den Erwartungen.
Im Vorfeld hatten Ökonomen mit einem Anstieg des US-Einzelhandelsumsatzes um 0,2 Prozent gerechnet. Tatsächlich kletterten die Erlöse im US-Einzelhandel im Juni um exakt diesen Wert. Gegenüber dem Vormonat Mai, als das Plus noch 0,9 Prozent betragen hatte, hat sich der Anstieg demnach deutlich abgeschwächt. Dies signalisiert Druck auf die Konsumausgaben.
Gleichzeitig lagen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit 208.000 klar unter der Prognose von 216.000. In der Vorwoche hatte der Wert mit 215.000 ebenfalls klar unter der damaligen Erwartung von 218.000 gelegen.
Der Philadelphia-Fed-Index fiel mit 41,4 Punkten viel besser aus als erwartet. Ökonomen hatten im Vorfeld mit 12,7 Zählern gerechnet. Bereits im Vormonat hatte das Barometer mit 10,3 Punkten die Markterwartung von 9,8 Zählern übertroffen. Der Index misst die Geschäftslage im verarbeitenden Gewerbe der Region Philadelphia. Werte oberhalb der Nulllinie signalisieren eine Verbesserung der Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vormonat, während Werte unter null auf eine Verschlechterung hindeuten.
Vorbörslich notieren die US-Futures nach der Datenvorlage leicht fester: Der Dow-Jones-Future gewinnt 0,08 Prozent, der Nasdaq 100 dämmt das Minus auf 0,95 Prozent ein. Für den S&P-500-Future geht noch um 0,33 Prozent abwärts. Der DAX dämmt seine Verluste derweil auf 1,08 Prozent ein.
Heute, 14:35
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