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Update Griechenland-Krise: Tsipras will Forderungen offenbar doch akzeptieren

Update Griechenland-Krise: Tsipras will Forderungen offenbar doch akzeptieren
Foto: Börsenmedien AG
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Nikolas Kessler 01.07.2015, 12:00 ‧ Nikolas Kessler
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In den Schuldenstreit zwischen Griechenland und den Geldgebern scheint erneut Bewegung zu kommen. Die Financial Times berichtete am Mittwoch über ein Schreiben von Griechenlands Premier Alexis Tsipras, wonach dieser die meisten Forderungen der Geldgeber nun doch akzeptieren will. In einem Brief an die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank und den Internationalen Währungsfonds  habe Tsipras nur "kleine Änderungen" an dem jüngsten Hilfsangebot der Geldgeber gefordert.

Dem Bericht zufolge will die griechische Regierung die Forderungen der Gläubiger für die landesweite Mehrwertsteuerreform größtenteils akzeptieren. Nur für die griechischen Inseln verlange Athen einen Abschlag von 30 Prozent. In der ebenfalls strittigen Rentenreform wolle Athen den schrittweisen Anstieg des Rentenalters auf 67 Jahre bis zum Jahr 2022 nicht sofort, sondern erst ab Oktober beginnen. Außerdem verlange Tsipras, dass eine "Solidaritätsgarantie" für ärmere Rentner moderater auslaufe als von den Gläubigern verlangt.

Sollte es am Sonntag indes wie geplant zu einem Referendum über das Sparprogramm der Geldgeber kommen, will die Mehrheit der Griechen voraussichtlich mit „Nein“ stimmen. Das zumindest geht aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag der linksgerichteten Zeitung Efimerida ton Syntakton hervor. Demnach lehnen 46 Prozent der Befragten das Sparprogramm ab, 37 Prozent befürworten die Vorschläge der Gläubiger.

Hoffnung beflügelt den DAX

Nach den deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn erholt sich der DAX am Mittwoch wieder. Die neue Hoffnung auf eine Einigung zwischen Griechenland und den Geldgebern hat am späten Vormittag noch einmal zusätzlichen Schwung gebracht. Kurzfristig stieg der DAX sogar über die 11.200-Punkte-Marke. Risikobewusste Anleger können mit dem Turbo-Call auf den DAX von der DZ Bank (WKN:DG3U67) an dieser Gegenbewegung partizipieren.

Mehr dazu sehen Sie im heutigen DAX-Check mit Thomas Bergmann.

(mit Material von dpa-aFX)

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