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Unicredit: Die Rallye geht weiter; Börsenwelt Presseschau I

Unicredit: Die Rallye geht weiter; Börsenwelt Presseschau I
Foto: Börsenmedien AG
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12.05.2014, 11:02 ‧ Werner Sperber

Die Experten der Euro am Sonntag verweisen auf die Krise in der Ukraine. Wenn die Lage dort vollends außer Kontrolle gerät, würde unter den italienischen Banken vor allem Unicredit leiden, denn das Institut engagiert sich mit drei Milliarden Euro in diesem Land. Zudem steht auch die Tochterfirma in Russland unter Druck. Allerdings ist Italiens größte Bank international breit aufgestellt und spart, nachdem Mitarbeiter entlassen werden. Der anstehende sogenannte Stresstest, den die Europäische Zentralbank (EZB) an europäischen Banken vornehmen will, sehen die meisten Analysten dagegen positiv, denn er zwingt die Banken dazu, die Bilanzen endlich zu bereinigen. Anders als spanische Institute, die nach dem Platzen der Immobilienblase um ihren Forstbestand kämpften, hinken italienische Banken bei der Konsolidierung hinterher. Vorstandsvorsitzender Federico Ghizzoni buchte bereits so viele Altlasten in die Bilanz des Schlussquartals 2013 wie möglich. Das haben die Anleger als Befreiungsschlag gefeiert. In diesem Jahr soll Unicredit deshalb wieder Milliarden Euros verdienen, zumal Unicredit mit Finanzinvestoren verhandelt, um weitere faule Wertpapiere zu veräußern. Nach einem bestandenen Stresstest kann die EZB Banken, die von ihr als solide eingestuft werden, erlauben, Dividenden zu erhöhen und eigene Aktien zurückzukaufen. Eine Anlage in die Aktie der Unicredit ist demnach aussichtsreich. Das Kursziel beträgt 6,90 Euro und der Stoppkurs sollte bei fünf Euro gesetzt werden.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


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