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18.10.2011 Marion Schlegel

Statoil mit Milliardenübernahme

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Der größte norwegische Energiekonzern Statoil will sich mit einem milliardenschweren Zukauf in den USA engagieren. Das Ziel der Offerte ist der Gasfeldausrüster Brigham Exploration, der in North Dakota vielversprechende Ölfelder betreibt.

Der norwegische Öl- und Erdgaskonzern Statoil will für 4,4 Milliarden Dollar den US-Öl- und Gasfeldausrüster Brigham Exploration übernehmen. Statoil bietet mit 36,50 Dollar je Aktie einen Aufschlag von 20 Prozent auf den Schlusskurs vom vergangenen Freitag, wie das Unternehmen am Montag in Oslo mitteilte. Dadurch erhält Statoil Zugang zu vielversprechenden Ölfeldern in North Dakota. Die Förderung soll dort in den kommenden fünf Jahren sukzessive auf bis zu 100.000 Barrel Öläquivalent gesteigert werden. Der Verwaltungsrat des US-Unternehmens habe dem Angebot bereits einstimmig zugestimmt. Die Offerte läuft bis zum 31. Oktober. Bis Anfang 2012 soll der Kauf abgeschlossen sein. Bereits vor wenigen Monaten hatte Statoil durch die Entdeckung eines riesigen Ölfeldes in der Nordsee auf sich aufmerksam gemacht.

Ölaktie mit Potenzial

Die Aktie von Statoil bleibt ein vielsprechendes Investment im Ölsektor. Anleger sollten ihre Position mit einem Stopp im Bereich von 13,40 Euro absichern, das 12-Monats-Ziel des AKTIONÄR liegt bei 23 Euro.

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