Die Aussicht auf ein Ende des Nahost-Konflikts hat den asiatischen Tech-Sektor zum Wochenstart kräftig angeschoben. Anleger griffen bei Technologiewerten beherzt zu und setzten damit auf ein deutlich freundlicheres Marktumfeld. Besonders stark präsentierte sich Softbank: Die Aktie des japanischen Techs legt um mehr als neun Prozent zu.
• Hoffnung auf ein Ende des Nahost-Konflikts treibt den asiatischen Tech-Sektor zum Wochenstart an.
• Softbank springt um mehr als neun Prozent und führt die Gewinnerliste an.
• Auch Samsung Electronics, SK Hynix, TSMC und Foxconn legen deutlich zu.
Auch in Südkorea dominierten die Käufer. Samsung Electronics gewinnt mehr als vier Prozent, SK Hynix rückt um gut sechs Prozent vor. In Taiwan steigen TSMC und Foxconn um jeweils mehr als zwei Prozent. Auffällig: Softbank, Samsung Electronics und SK Hynix hatten bereits in den vergangenen Wochen eine starke Entwicklung gezeigt. Samsung und SK Hynix übersprangen zuletzt jeweils die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert, Softbank stieg jüngst zum wertvollsten Unternehmen Japans auf.
Auslöser der frischen Kauflaune ist die Hoffnung auf eine rasche Entspannung im Nahen Osten. Nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif haben sich die USA und Iran auf ein Abkommen verständigt, das ein sofortiges und dauerhaftes Ende der militärischen Operationen auf allen Fronten vorsieht. Die offizielle Unterzeichnung soll am Freitag, 19. Juni, in der Schweiz erfolgen.
US-Präsident Donald Trump erklärte zudem, die Vereinbarung mit Iran sei abgeschlossen. Demnach soll die Straße von Hormus wieder ohne Mautsystem geöffnet und die US-Seeblockade gegen Iran beendet werden.
Die Aktie von Softbank hatte im Zuge der jüngsten Korrekturbewegung die 50-Tage-Linie erfolgreich getestet und ist von hier nun wieder nach oben gestartet. Die Höchststände von Anfang Juni rücken damit wieder in den Fokus.
Softbank hat früh auf die richtigen Zukunftsunternehmen gesetzt und erntet nun die Früchte dieser Strategie. Die Aktie hat sich in den vergangenen Monaten extrem stark entwickelt. Anleger, die auf den Robotic Index des AKTIONÄR setzen, sind damit bereits indirekt an diesen Entwicklungen beteiligt, denn Softbank zählt dort zu den tragenden Säulen. Alle Infos zum Index und Investmentmöglichkeiten finden Sie hier.
FAQs
Was ist die SoftBank überhaupt?
SoftBank ist ein japanischer Technologie-Investor unter der Führung von Masayoshi Son. Der Konzern hält Beteiligungen an zahlreichen Wachstumsunternehmen, darunter OpenAI, Arm oder SB Energy. Bekannt wurde Softbank vor allem durch den milliardenschweren Vision Fund.
Warum ist die SoftBank-Aktie so volatil?
Die Aktie reagiert stark auf die Entwicklung der Beteiligungen im Portfolio. Besonders IPOs, KI-Trends oder Veränderungen bei Tech-Bewertungen sorgen regelmäßig für kräftige Kursbewegungen. Zudem schwankt der Abschlag zum Nettoinventarwert (NAV) deutlich.
Warum spielt die SoftBank beim KI-Boom eine wichtige Rolle?
SoftBank hat früh in Zukunftstechnologien investiert und hält Beteiligungen an zentralen KI- und Infrastrukturunternehmen. Vor allem das Engagement bei OpenAI sowie Investitionen in Rechenzentren und Halbleiter machen den Konzern zu einem wichtigen Profiteur des KI-Trends.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.
Heute, 07:19