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08.06.2021 Florian Söllner

Sofort Solar?! Solaredge, SMA Solar und Enphase zwischen "heißer Luft", Baerbock, Inflation und Corona

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SMA Solar Technology

Die Photovolatik-Branche steht vor immensem Wachstum bis 2030 und darüber hinaus. Ohne die saubere und günstige Energie aus der Sonne sind die weltweiten Klimaziele nicht zu erreichen. Doch die Newslage bleibt durchwachsen.

Solaredge (WKN: A14QVM)

Einerseits winkt ein deutsches "Klimaschutz-Sofortprogramm 2022" inklusive einer Pflicht für Hausbauer, Solarmodule auf ihr Dach zu bauen. Andererseits verschieben sich jedoch gerade immer mehr Großprojekte aufgrund von Verwerfungen im Zuge der Corona-Panik.

Das Analystenhaus Roth Capital Advisors verwies jüngst darauf, dass sich wegen Logistikproblemen und höherer Stahlkosten bis zu 15 Prozent der Solar-Großprojekte im Jahr 2021 verschieben könnten. Der Preis für Stahl, das für Solargestelle verbaut wird, hat sich etwa innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Doch gleichzeitig gibt es spannende Entwicklungen in Deutschland. Die aktuelle Regierung will offenbar zeigen, dass sie auch ohne die Beteiligung von Annalena Baerbock die Zeichen der Zeit erkannt hat. Presseberichten zufolge wird eine Pflicht zur Installation von Solar auf jedem Dach vorbereitet. Die Bundesregierung erwäge eine Pflicht für Solardächer bei Neubauten. Das gehe aus dem Entwurf des "Klimaschutz-Sofortprogramms 2022" aus dem Bundesfinanzministerium hervor, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Es wird spannend: Das Programm soll noch am 23. Juni vom Kabinett beschlossen werden.

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Jährlich werden jedes Jahr rund 100.000 Wohngebäude in Deutschland gebaut. Bei etwa 10.000 Euro für eine Solaranlage mit Wechselrichter winken demnach Milliardenumsätze.

Verdreifachung des Tempos

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt dies und appelliert, dieses Vorhaben noch in den zwei verbleibenden Sitzungswochen vor der Bundestagswahl umzusetzen. „Jetzt muss sich erweisen, ob das angekündigte ,Sofortprogramm 2022′ der Bundesregierung seinem Namen Ehre macht oder aber nur heiße Luft ist.“ Jüngst schlossen sich in einer Erklärung Wissenschaftler der BSW-Forderung an, den PV-Ausbau bis zum Jahr 2030 auf mindestens 200 Gigawatt zu erhöhen. Dies würde in den 20er Jahren durchschnittlich eine Verdreifachung des Ausbautempos auf 15 Gigawatt erfordern.

Einstiegschance bei Solar und Wasserstoff

Ein Blick auf die Charts von Solaredge, Enphase und SMA Solar zeigt, dass die Papiere weiterhin die hohen Kursgewinne konsolidieren und noch nicht in neue Aufwärtstrends eingeschwenkt sind. Doch das ist nur eine Frage der Zeit. Im erfolgreichen Depot 2030 sind Solaredge (+450 Prozent seit Kauf) und SMA Solar enthalten. In der neuen Ausgabe kaufen wir nun auch wieder einen Wasserstoff-Titel mit KGV 20 zu. Einfach hier freischalten und ab sofort alle Transaktionen frühzeitig per SMS und Mail erhalten.

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