Börsen-Achterbahn: So handeln clevere Anleger richtig
Foto: Sixt
21.04.2021 Michael Schröder

Sixt: Viele Analysten, eine Meinung - kaufen!

-%
Sixt

Sixt hat die Coronakrise genutzt, um strategisch bedeutsame Akquisitonen vorzunehmen, sich personell substanziell zu verstärken und seine Marktposition international auszubauen. Die erste Jahreshälfte dürfte operativ noch recht holprig werden, im weiteren Jahresverlauf sollte sich das Geschäftsumfeld aber verbessern. Analysten sehen für die Aktie daher noch Luft nach oben.

Reisebeschränkungen und Lockdowns hatten 2020 bei Sixt den Umsatz um rund 39 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro einbrechen lassen. Obwohl der Mobilitätsdienstleister die Autoflotte um ein Viertel verkleinerte, 1200 Stellen abbaute und viele Mitarbeiter in Kurzarbeit schickte, rutschte das Ergebnis vor Steuern mit minus 81,5 Millionen Euro in die roten Zahlen.

Doch die Talsohle scheint durchschritten. Der Autovermieter rechnet 2021 mit einem Anstieg der Erlöse aus dem Vermietungsgeschäft (operativer Konzernumsatz) und beim Vorsteuergewinn. Dieser Trend wurde gestern auf einer Analystenveranstaltung bestätigt.

Hauck & Aufhäuser („Buy“) hat das Kursziel für die Sixt-Stammaktien daher von 120 auf 130 Euro angehoben. Die Veranstaltung habe seine positive Einschätzung des Autovermieters bestätigt, so Analyst Simon. Sixt sollte im laufenden Jahr eine starke Erholung von den Corona-Einbußen verzeichnen.

Sixt (WKN: 723132)
Sixt (WKN: 723132)

Das Fazit hat Bestand: Ein zentraler Wachstumstreiber bleibt der US-Markt. Hier bietet sich Sixt nach einem “reopening” des öffentlichen Lebens enormes Potenzial. Wird diese Karte von den Investoren gespielt und durch die kommenden Zahlen belegt, dann dürfte die Aktie weiter Boden gut machen und die Kursziele der Analysten ansteuern. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis der Startschuss fällt.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.