03.05.2019 Michael Schröder

Sixt-Aktie: Neue Werbung , neues Jahreshoch - "Carsharing in geil"

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Sixt
Trendthema

Mit der Zusammenführung der klassischen Autovermietung sowie dem modernen Carsharing- und dem Fahrdienst-Geschäft fährt Sixt in Sachen Mobilitätsangebot einmal mehr vorne weg. Die Aktie ist auch gut unterwegs – und dürfte im Vorfeld der Zahlen zum ersten Quartal am 9. Mai nachhaltig über die psychologisch wichtige 100-Euro-Marke steigen.

Mobilität ist heute mehr als ein Auto. Was zählt, ist das richtige Autos für den augenblicklichen Bedarf. Die Lösung sind integrierte Mobilitätsangebote, die dank digitalisierter Prozesse komplett variabel und möglichst einfach genutzt werden können.

Sixt hat die Zeichen der Zeit erkannt und Ende Februar mit der Smartphone-App „ONE“ eine auf Digitalisierung und künstlicher Intelligenz aufgebaute Mobilitätsplattform gestartet. „Mit dem heutigen Tag kommen wir als Marktführer in Deutschland unserer Vision eines globalen Anbieters individueller Mobilität ein großes Stück näher“, kommentierte Vorstandschef Erich Sixt den Startschuss.

Über die Details der App hat DER AKTIONÄR bereits ausführlich berichtet. Unter dem Motto "Carsharing in Geil" wurde vor Kurzem eine passende Werbekampagne gestartet.

Große Sprünge oder sogar eine verändertes Wording bei der Prognose sollten Anleger aber nicht erwarten. Im laufenden Jahr soll der operative Konzernumsatz weiter deutlich steigen. Beim Gewinn tritt der Firmenlenker dagegen (noch) etwas auf die Bremse – und erwartet nur ein stabiles Ergebnis vor Steuern. DER AKTIONÄR erwartet erst im zweiten Halbjahr eine Modifizierung der Prognosen und hält an seinen Schätzungen fest.

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* ohne Erlöse aus dem Verkauf von Leasing-Rückläufern 

Ungeachtet dessen sollte die Aktie auf der Überholspur bleiben – und nachhaltig über die psychologisch wichtige 100-Euro-Marke steigen. Wagt man dann noch den nicht ganz einfachen Vergleich mit den Börsenneuligen Lyft und Uber, dann müsste man Sixt in Sachen Bewertung und Börsenwert noch einiges an Luft nach oben zusprechen.

DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit Aktie und Hebel-Zertifikat auf steigende Kurse. Der Turbo-Call im Depot notiert rund 1.200 Prozent im Plus.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.