Der Silberpreis pendelt nach turbulenten Monaten nun knapp oberhalb der 60-Dollar-Marke seitwärts. Kommt in das Edelmetall wieder Schwung oder geht die Seitwärtsbewegung weiter? An dieser Frage scheiden sich offenbar weiterhin die Geister. Auch die großen Banken sind sich bei ihren Einschätzungen uneinig und liegen weit auseinander.
Einige Häuser erwarten höhere Notierungen, andere haben ihre Ziele wegen schwächerer Industrienachfrage und des Zinsumfelds gesenkt. Einigkeit besteht vor allem darin, dass Silber schwankungsanfällig bleiben dürfte. JPMorgan hat seine Prognose reduziert. Die Bank erwartet für das vierte Quartal 2026 einen durchschnittlichen Silberpreis von 63 Dollar je Feinunze. Für 2027 wird ein Mittelwert von ebenfalls 63 Dollar genannt. Zudem könnte sich das Gold-Silber-Ratio wieder in Richtung 70 und später 75 bewegen.
UBS ist optimistischer. Die Bank hält an einem Ziel von 70 Dollar für Dezember 2026 fest. Für 2027 werden bis zu 80 Dollar erwartet. Das Institut rechnet 2026 mit einem Angebotsdefizit von 60 bis 70 Millionen Unzen.
Goldmänner bullish für Silber
Auch die Citigroup sieht Potenzial. Das kurzfristige Ziel liegt bei 75 Dollar, mittelfristig sind 90 Dollar je Feinunze möglich. Voraussetzung dafür wären eine stärkere Investmentnachfrage und eine weniger restriktive Geldpolitik der US-Notenbank.
Goldman Sachs zählt zu den optimistischsten Häusern und erwartet für 2026 im Durchschnitt 85 bis 100 Dollar. Als Treiber gelten die Nachfrage aus der Solarindustrie, der Elektromobilität und dem Infrastrukturbereich sowie das anhaltende Angebotsdefizit. Die Spanne ist als Jahresdurchschnitt und nicht als präzises Jahresendziel zu verstehen.
DER AKTIONÄR bleibt für den Silberpreis weiterhin zuversichtlich gestimmt. Wer breit im Silbersektor investieren will, liegt mit dem Indexzertifikat auf den Best of Silver Miners mit der WKN DA0AB0 richtig.
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