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29.04.2021 Emil Jusifov

ServiceNow: Starke Zahlen, aber...

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ServiceNow hat gestern seine Zahlen zum abgelaufenen ersten Quartal präsentiert und dabei die Erwartungen übertroffen. Dennoch fiel die Aktie im Anschluss an die gemeldeten Ergebnisse.

Die Abo-Erlöse des Cloud-Anbieters kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 1,29 Milliarden Dollar und lagen damit leicht über den Erwartungen (1,28 Milliarden). Der Gewinn pro Aktie lag bei 1,52 Cent (erwartet: 1,34 Cent).

Die Zahl der Aufträge mit einem Wert von über einer Million Dollar konnte gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf 1.146 gesteigert werden. Allerdings kamen im letzten Quartal nur 53 neue Aufträge in dieser Größe hinzu. Im vorletzten Quartal waren es noch 89. Das könnte der Grund für die Kursreaktion nach den Zahlen sein.

Positiv war, dass das Unternehmen auch im letzten Quartal in neue Branchen wie Human Resources, Customer Service Management und Security expandierte. Das geschieht im Einklang der Unternehmensstrategie, sich neue Wachstumsimpulse außerhalb des Kerngeschäfts zu schaffen.

"Unser hervorragender Start ins Jahr 2021 basiert auf unserem Fokus, die Arbeitswelt zu verbessern. In den letzten 18 Monaten haben wir die Anzahl unserer Features und Funktionen verdoppelt, um die dringendsten Herausforderungen der Welt zu lösen", sagte CEO Bill McDermott.

Hier geht es zu den Zahlen von ServiceNow

ServiceNow hat mal wieder ein sehr gutes Zahlenwerk vorgelegt. Gerade in der Coronakrise zeigt sich, wie wertvoll die Now-Plattform für die Unternehmenswelt ist. Zuletzt hat der Software-Anbieter zahlreiche Anwendungen herausgebracht, die zur Bewältigung der Pandemie beigetragen haben. Gewinne laufen lassen.

ServiceNow (WKN: A1JX4P)

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: ServiceNow.