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21.10.2021 Michel Doepke

Schlussglocke: S&P 500 mit Rekordhoch – Tesla scheitert an Bestmarke, IBM und Intel brechen ein

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DowJones

Nach dem Rekordhoch des Dow Jones Industrial ist dem wichtigsten US-Börsenbarometer am Donnerstag etwas die Luft ausgegangen. Auf die Stimmung drückten enttäuschende Quartalszahlen des Technologieriesen IBM, die den Aktienkurs absacken ließen. Der Dow schloss 0,02 Prozent niedriger auf 35.603,08 Punkten. Am Vortag hatte der Index noch den bisherigen Höchststand von Mitte August hinter sich gelassen.

Anders als der Dow erreichte der marktbreite S&P 500 ein weiteres Rekordhoch. Er schloss 0,30 Prozent höher bei 4.549,78 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 legte mit 0,66 Prozent auf 15.489,59 Zähler noch stärker zu. Hier sorgten kräftige Kursgewinne von Netflix und Tesla für Anschub.

Dennoch konnte die Aktie von Tesla nicht das bisherige Rekordhoch, welches zu Jahresbeginn bei 900,40 Dollar zu Jahresbeginn markiert wurde, aus dem Weg räumen. Am Donnerstag erreichte der Wert den höchsten Kurs an der Wall Street bei exakt 900,00 Dollar und verfehlte damit haarscharf eine neue Bestmarke.

Von Bestmarken ist indes die Aktie des Chip-Riesen Intel entfernet. Und neue Höchststände sollten auch in absehbarer Zeit nicht im Rahmen des Möglichen liegen. Denn das Unternehmen hat mit gemischten Zahlen zum dritten Quartal und einem schwachen Ausblick die Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Im nachbörslichen Handel büßt die Aktie rund sechs Prozent an Wert ein.

Die Berichtssaison dürfte auch die kommenden Wochen weiter für Impulse in beide Richtungen sorgen. Auch wenn IBM und Intel enttäuscht haben: Das Gros der Unternehmen hat bisher mit den Zahlenvorlagen überzeugen können. DER AKTIONÄR wird für Sie diesbezüglich weiter am Ball bleiben und über die wichtigsten Entwicklungen berichten.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: IBM.

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