23.04.2015 Werner Sperber

SAP: Schwacher Euro, schwache Zahlen, starke Aufnahme; Börsenwelt Presseschau I

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SAP
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Die Fachleute von Börse Online verweisen auf die Zahlen der SAP SE für das erste Quartal des laufenden Jahres. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Jahresvergleich um zehn Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro; der Umsatz mit den sogenannten Cloud-Produkten (also Software, die nicht mehr über Lizenzen verkauft und auf den Kundenrechner aufgespielt, sondern vermietet und über ein Netzwerk vorgehalten wird) hat sich auf 509 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die Kosten für den Ausbau dieses Cloud-Geschäftes stiegen sprunghaft, deshalb sank die Marge des Betriebsergebnisses von 26 auf 23,5 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis legte dennoch um 15 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro zu. Wenn allerdings die Vorteile durch den schwachen Euro herausgerechnet werden, sank das Betriebsergebnis um zwei Prozent. Der Aktienkurs stieg dennoch. Risikobereite Anleger sollten bereits einsteigen, während vorsichtigere warten, bis der Widerstand bei 70 Euro überwunden worden ist. Das Kursziel für die mit einem KGV von 17 für das nächste Jahr bewertete Aktie beträgt 80 Euro und der Stop-Loss sollte bei 60 Euro gesetzt werden.

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Thomas Gebert ist seit mehreren Jahrzehnten an den Finanzmärkten aktiv. Der von ihm entwickelte Börsenindikator wird regelmäßig in der Wirtschaftspresse besprochen und diente einer führenden Investmentbank als Grundlage für ein erfolgreiches Zertifikat. Inmitten der Finanzkrise will der Börsenprofi eine Lanze für den Optimismus brechen. In seinem Manifest mit dem provozierenden Titel "Warum der DAX auf 10.000 Punkte steigt" zeigt er, warum er gute Chancen sieht, dass sich die aktuelle Krise mit ein wenig Abstand als hervorragende Kaufchance für mutige Investoren erweisen könnte.

Autoren: Gebert, Thomas
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