Die RWE-Aktie geriet am Dienstag nach einem Medienbericht über ein mögliches Interesse am Kraftwerksbetreiber Uniper unter Druck. Auf Tradegate verlor der Titel 0,8 Prozent. Uniper legten dagegen um 5,7 Prozent zu. Der Konzern befindet sich seit seiner Rettung Ende 2022 nahezu vollständig im Besitz des deutschen Staates.
Bloomberg berichtete, dass es mehrere potenzielle Käufer geben soll. Demnach hätten die Beteiligungsgesellschaft KKR und RWE innerhalb einer gesetzten Frist gemeinsam ein unverbindliches Angebot eingereicht.
Für RWE käme dies überraschend: Vorstandschef Markus Krebber hatte ein Interesse an Uniper erst vor wenigen Wochen dementiert. Ein Händler verwies deshalb auf offene strategische Fragen. Eine Übernahme wäre aus seiner Sicht zudem negativ für die RWE-Aktionäre zu bewerten. Der dafür notwendige Mittelabfluss könnte den finanziellen Spielraum des Energiekonzerns verringern und damit mögliche Aktienrückkäufe erschweren.
DER AKTIONÄR bleibt bei diesem möglichen Deal am Ball. Wer bei der RWE-Aktie investiert ist, beachtet weiterhin den Stoppkurs bei 44,00 Euro.
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