04.04.2017 Maximilian Völkl

RWE-Tochter Innogy: Das passt!

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Innogy
Trendthema

Seit der Abspaltung von RWE steht Innogy im direkten Wettbewerb mit E.on. Der MDAX-Konzern will nun vor allem im Ausland die weitere Expansion prüfen. Bereits beim Börsengang hatte CEO Peter Terium Wachstum angekündigt. Vertriebsvorstand Martin Herrmann hat nun die verschiedenen Optionen aufgezeigt.

„Wir wollen in jedem Vertriebsmarkt eine vernünftige Marktposition haben, das heißt mindestens einen Anteil von zehn Prozent“, so Herrmann zum Handelsblatt. In Deutschland und den Niederlanden erreiche Innogy dieses Ziel als Marktführer bereits, in anderen Regionen wie Belgien oder Polen bestehe dagegen Nachholbedarf.

„In einigen Ländern sind wir nur bei einem Produkt stark, bei Strom oder Gas. Da wollen wir beim anderen Produkt aufholen“, erklärt Herrmann seine Prioritäten. Auch völlig neue Märkte wie Skandinavien oder Frankreich seien aber mögliche Ziele.

Tochter Eprimo

Eine wichtige Rolle könnte dabei das Modell Eprimo spielen. Auf dem Heimatmarkt hatte die Mutter RWE mit günstigen Tarifen und niedrigen Kosten seit 2005 im Wettbewerb mit neuen Billigkonkurrenten aus dem Internet einen stabilen Kundenstamm aufgebaut. Insgesamt hat Eprimo bereits 1,3 Millionen Kunden. Es gebe laut Herrmann zwar noch keine konkreten Planungen für eine Auslandseinführung, „aber interessant ist die Idee auf jeden Fall.“

Wichtiges Geschäft

Mit einem EBITDA von gut einer Milliarde Euro hat das Vertriebsgeschäft 2016 fast ein Viertel des Gesamtergebnisses von Innogy beigesteuert. Eine Expansion des stabilen Geschäfts wäre im Wettbewerb mit E.on zu begrüßen. Die Aktie reagiert auch positiv und setzt ihren Aufwärtstrend weiter fort. Anleger bleiben bei der Dividendenperle (Aktuelle Rendite: 4,5 Prozent) an Bord.

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