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02.02.2021 Thorsten Küfner

Royal Dutch Shell: Kurs fällt, aber...

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Royal Dutch Shell

Die Aktie von Royal Dutch Shell hat zuletzt zwar weiter etwas korrigiert. Aber immerhin hat sich das Marktumfeld für den britisch-niederländischen Energieriesen zuletzt aufgehellt. Denn die Ölpreise konnten an den vergangenen Handelstagen weiter Boden gut machen. Dies liegt vor allem an guten Nachrichten von der Opec. 

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies auf eine Umfrage, die am Markt kursiere. Demnach sei die Fördermenge der Opec im Januar zwar gestiegen, aber nicht so stark wie zuletzt vereinbart worden war. Laut der Einigung der Opec+ vom Dezember hätte das Angebot auf dem Weltmarkt um 300 000 Barrel pro Tag erhöht werden dürfen.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg halten sich die Mitglieder der Opec gemeinsam mit den in der Opec+ zusammengefassten Förderstaaten generell besser an vereinbarte Fördergrenzen. In der Vergangenheit hatte es wiederholt Meldungen über eine mangelhafte Förderdisziplin einzelner Mitgliedsstaaten der Opec+ gegeben.

Darüber hinaus stützte eine Nachfrageprognose des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco die Ölpreise. Die größte Erdölgesellschaft der Welt geht davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Rohöl noch im Verlauf des Jahres wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen dürfte.

Royal Dutch Shell (WKN: A0D94M)

Das höhere Niveau der Ölpreise hilft Shell natürlich enorm. Dies dürfte früher oder später auch wieder dem Aktienkurs Rückenwind verleihen. Mutige Anleger können bei der mit einem KGV von 12 und einem KBV von 0,8 günstig bewerteten Aktie weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 12,70 Euro belassen werden. 

Mit Material von dpa-AFX

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