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Renk unter Druck – Großaktionär verkauft

Renk unter Druck – Großaktionär verkauft
Foto: Renk Group
RENK Group AG -%
Marion Schlegel 17.05.2024, 07:36 Marion Schlegel

Die Aktie des Panzergetriebeherstellers Renk ist am Donnerstag deutlich unter Druck geraten. Auf Tradegate verlor das Papier fast sechs Prozent auf 25,73 Euro. Auslöser für den Kursrückgang ist, dass sich der Alteigentümer Triton von Aktien im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich getrennt hat.

Renk (WKN: RENK73)

Damit hat der Finanzinvestor die erste Gelegenheit nach dem Börsengang von Renk genutzt, die Beteiligung an dem Unternehmen weiter abzubauen. Der Großaktionär hatte sich wie üblich verpflichtet, in den drei Monaten nach der Erstnotiz keine Aktien ohne Zustimmung der Investmentbanken auf den Markt zu werfen. Diese Frist ist nun abgelaufen.

Wie die begleitenden Investmentbanken nun am Donnerstagabend mitteilten, seien zehn Millionen Renk-Aktien aus dem Besitz von Triton binnen weniger Stunden zum Preis von 25 Euro je Aktie bei institutionellen Investoren platziert worden. Der Anteil von Triton an Renk ist damit von 62 Prozehnt auf 52 Prozent gesunken. Knapp sieben Prozent der Anteile an Renk hält der deutsch-französischen Panzerbauer KNDS (Krauss-Maffei Wegmann + Nexter Defense Systems).

Renk war Anfang Februar zu einem Ausgabepreis von 15 Euro an die Börse gekommen. In einer starken Rallybewegung konnte das Papier anschließen bis auf fast 40 Euro nach oben klettern. Dann setzten jedoch starke Gewinnmitnahmen ein.

Das Umfeld für Rüstungsaktien bleibt derweil aber weiterhin gut. Die Konsolidierung nach der starken Entwicklung nach dem Börsengang hat der Aktie in jedem Fall gut getan. Noch fehlen allerdings die Impulse für einen neuen Anstieg. Im Vergleich zum Marktführer Rheinmetall ist die Aktie von Renk zudem aus bewertungstechnischer Sicht kein Schnäppchen. Charttechnisch wichtig ist, dass das Märztief bei 23,92 Euro verteidigt werden kann. DER AKTIONÄR favorisiert in der Branche weiter den Blue Chip Rheinmetall.

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