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Renk: Kurs bricht ein – die Hintergründe

Renk: Kurs bricht ein – die Hintergründe
Foto: Philipp Schulze/picture alliance/dpa
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Maximilian Völkl 05.04.2024, 15:07 Maximilian Völkl

Der Panzergetriebebauer Renk hat seit dem Börsengang im Februar eine fulminante Kursrally hingelegt. In der Spitze stieg die Aktie um 110 Prozent. Ein Analyst der Privatbank Oddo BHF hat das Unternehmen nun von „Outperform“ auf „Neutral“ abgestuft. Die Bewertung des Papiers soll aufgrund der Wachstumsaussichten nicht mehr gerechtfertigt sein.

Anfang April erreichte die Renk-Aktie ein Rekordhoch von 39,74 Euro, nachdem das Unternehmen erst im Februar zu einem Preis von 15 Euro je Aktie an die Börse gegangen war. Nun legt Renk eine Verschnaufpause ein. Die Aktie verzeichnet am Freitag einen deutlichen Rückgang um teilweise neun Prozent.

Analyst Yan Derocles von der Privatbank Oddo BHF hob das Ziel zwar von 30,50 auf 32,50 Euro an. Er bemerkte aber, dass die aktuelle Bewertung der Aktie angesichts der Wachstumserwartungen des Panzergetriebeherstellers schwer zu rechtfertigen sei. Er stufte deshalb die Aktie von “Outperform“ auf „Neutral“ ab. Trotzdem zeigte Derocles sich zuversichtlich hinsichtlich der Geschäftsaussichten, denn die Renk-Aktie profitiere vom Rüstungsboom in westlichen Staaten. Durch die angespannte geopolitische Lage mit Kriegen in Israel und der Ukraine sollte die erhöhte Rüstungsnachfrage weiter bestehen bleiben.

Renk (WKN: RENK73)

Nach dem Erreichen des Rekordhochs Anfang April legt die Renk-Aktie jetzt eine Verschnaufpause ein. Langfristig werden die Augsburger weiterhin vom Rüstungsboom profitieren. Wer seit der Empfehlung des AKTIONÄR investiert ist, konnte schon enorme Gewinne einfahren. Nach dem Rücksetzer und angesichts der hohen Bewertung achten Anleger genau auf den Stopp bei 29,50 Euro.

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