Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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08.02.2021 Michael Schröder

Real-Depot-Wert Fashionette: Dynamisches Wachstum und enorme Skaleneffekte - wann platzt der Knoten?

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Fashionette

Fashionette ist erst am 29. Oktober 2020 an die Börse gegangen. Im November folgte der erfolgreichste Monat der Unternehmensgeschichte. Der Dezember sollte dank des Weihnachtsgeschäfts ebenfalls recht stark gewesen sein. Die Aktie befindet sich in Lauerstellung.

Das Marktumfeld passt. Das Thema Onlineshopping ist stark gefragt – bei den Konsumenten und bei den Investoren. Dank seiner skalierbaren, datengesteuerten Online-Plattform sollte Fashionette von diesem Trend profitieren. Im November verzeichnete die auf Designer-Handtaschen und Accessoires spezialisierte Gesellschaft ein beschleunigtes Wachstum des Bestellvolumens von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Frische Daten für den Dezember werden in Kürze erwartet.

Für das abgelaufene Jahr 2020 sollten beim Umsatz rund 90 Millionen Euro (Vorjahr: 73,2 Millionen Euro) und ein EBITDA von 7,0 Millionen Euro (Vorjahr: 6,8 Millionen Euro) zu Buche stehen. Daraus resultiert eine Marge von 7,8 Prozent. Für 2021 liegt ein Umsatzanstieg auf rund 117 Millionen Euro und eine EBITDA von 4,3 Millionen Euro im Rahmen des Möglichen. Rentieren sich die derzeit noch recht hohen Investitionen sind mittelfristig auch dank der enormen Skaleneffekte deutlich höhere EBITDA-Margen von bis zu zehn Prozent möglich. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser sehen die Aktie daher erst bei 44 Euro fair bewertet.

Fashionette (WKN: A2QEFA)

Seit dem Börsengang zu 31 Euro konnte die Aktie zwar etwas Boden gut machen. Doch da geht noch mehr. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser sehen die Aktie erst bei 44 Euro fair bewertet. Mit den Trading-Update für den Dezember könnte die Aktie ihren noch jungen Aufwärtstrend beschleunigen und die 40-Euro-Marke nachhaltig hinter sich lassen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.