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20.08.2021 Laurenz Föhn

PowerCell: Umsatzwachstum – Aktie verliert dennoch

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PowerCell

PowerCell hat am Freitag seine Zahlen für das zweite Quartal 2021 präsentiert. Der schwedische Brennstoffzellen-Entwickler verzeichnete das umsatzstärkste zweite Quartal in der Geschichte des Unternehmens. Die PowerCell-Aktie verliert zur Stunde trotzdem mehr als vier Prozent an der Stockholmer Börse.

Der Umsatz von PowerCell belief sich laut Unternehmensangaben im zweiten Quartal 2021 auf 28,2 Millionen Schwedische Kronen (SEK) oder umgerechnet 2,73 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten umsatzseitig lediglich 22,2 SEK (2,15 Millionen Euro) zu Buche gestanden. Damit steigerte der schwedische Brennstoffzellen-Entwickler die Erlöse um rund 28 Prozent.

Dem Quartalsbericht zufolge verzeichnete PowerCell ein Betriebsergebnis von minus 21,71 Millionen SEK (Verlust von 2,10 Millionen Euro). Im Vorjahresquartal erzielten die Skandinavier hier einen Fehlbetrag in Höhe von 28,27 Millionen SEK (2,74 Millionen Euro). Die Verbesserung begründet das schwedische Unternehmen mit einer erhöhten Bruttomarge und einem stärkeren Umsatz.

PowerCell

Der operative Cashflow für das zweite Quartal betrug 5,64 Millionen SEK (0,55 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum war hier ein Fehlbetrag von 10,99 Millionen SEK (1,07 Millionen Euro) angefallen. Ein verbessertes Betriebsergebnis und erhaltene Vorauszahlungen für größere Aufträge sollen dem Unternehmen zufolge zur Steigerung beigetragen haben.

Optimistischer Ausblick
Im Ausblick bekräftigte PowerCell-CEO Richard Berkling, dass die Nachfrage nach brennstoffzellenbasierten Energielösungen steige. Dies spiegele sich in einem Anstieg der kommerziellen Aufträge mit höheren Auftragswerten und auch in längeren Vorlaufzeiten wider.

PowerCell (WKN: A14TK6)

Die vorgelegten Quartalszahlen von PowerCell können sich sehen lassen. Alle relevanten Kennzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessert werden. Anleger hatten sich offenbar noch mehr erhofft, denn die Aktie fällt zur Stunde um mehr als vier Prozent. Das Papier des schwedischen Brennstoffzellen-Entwicklers befindet sich seit Anfang Februar im Abwärtstrend und steuert auf das Corona-Tief zu. Spekulativ ausgerichtete Trader warten weiterhin eine Bodenbildung ab.