01.04.2020 Michel Doepke

PowerCell: Das ist ein Paukenschlag!

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PowerCell

Das ist eine Ansage: PowerCell hat einen Auftrag von einer führenden europäischen Werft zur Entwicklung und Lieferung eines Megawatt-Marine-Brennstoffzellensystems erhalten. In den kommenden drei Jahren soll das System entwickelt werden. Gerade im Marine-Bereich schlummert für die Schweden immenses Potenzial.

Laut PowerCell beläuft sich der Gesamtwert (Entwicklung und Lieferung) auf 77 Millionen Schwedische Kronen (umgerechnet 6,9 Millionen Euro). Das System soll eine Gesamtleistung von etwa drei Megawatt haben. Zum Vergleich: Im gesamten Geschäftsjahr 2019 erlöste PowerCell 66,8 Millionen Kronen.

"Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat das Ziel ausgegeben, die Emissionen der Schifffahrtindustrie bis 2050 um 50 Prozent zu senken. Dies ist definitiv ein ambitioniertes Vorhaben – und ein Hauptgrund sowohl für unser Joint Venture in Norwegen als auch für unsere kürzlich vereinbarte Kooperation mit der Siemens AG im Marinebereich", so PowerCell-CEO Per Wassén bereits im letzten Jahr gegenüber dem AKTIONÄR. Das Umdenken muss aufgrund der langen Lebensdauer der Schiffe viel eher stattfinden. PowerCell ist dafür sehr gut positioniert.

PowerCell (WKN: A14TK6)

Dank des Großauftrages kann sich die spekulative PowerCell-Aktie im schwachen Gesamtmarkt behaupten. Wer bereits investiert ist, bleibt bei dem hochinteressanten Brennstoffzellen-Player an Bord und setzt auf steigende Kurse. Nächstes Etappenziel: Die psychologisch wichtige Marke von 20,00 Euro.