05.11.2019 Michel Doepke

PowerCell: Das ist die Zukunft!

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PowerCell
Trendthema

PowerCell hat einen Vertrag mit der Havyard Group über die Entwicklung des Designs und der technischen Spezifikationen für ein emissionsfreies Brennstoffzellensystem geschlossen. Das System soll in Zukunft auf Schiffen zum Einsatz kommen. Das erste System planen die Unternehmen, auf einer Route der Reederei Havila Kystruten zu installieren. Auch ein DAX-Konzern ist bei diesem Projekt mit von der Partie.

Die Dauer des Vertrages beträgt ein Jahr. Das System, welches PowerCell und die norwegische Havyard Group entwickeln wollen, basiert auf mehreren marinisierten 200-kW-Brennstoffzellensystemmodulen, die parallel geschaltet sind. Gesamtleistung: 3,2 Megawatt. Laut PowerCell-Firmenlenker Per Wassén handelt es sich bei dem Vorhaben um "das leistungsstärkste maritime Brennstoffzellensystem der Geschichte".

Havyard Group

Immenses Potenzial im maritimen Bereich

PowerCell hat bereits bei einigen spannenden maritimen Brennstoffzellen-Projekten einen Fuß in die Tür gestellt. An dieser Stelle seien die Projekte mit dem Joint Venture HYON und die Siemens-Kooperation zu nennen. Gerade in Norwegen besteht immenses Potenzial.

"Norwegen hat ein besonderes Interesse an sauberer Technologie im maritimen Bereich, da aufgrund seiner großen Investitionen in die Fischzuchtindustrie sauberes Wasser benötigt wird. Sie brauchen auch saubere Boote und Fähren, um die empfindlichen Ökosysteme ihrer Fjorde zu schützen, die jedes Jahr zahlreiche Touristen aus aller Welt anziehen."

Per Wassén gegenüber DER AKTIONÄR im Januar 2019

Linde mit am Start

Linde Engineering wird bei dem Projekt als Zulieferer für den Tank agieren. Der DAX-Konzern könnte langfristig vom Wasserstoff-Boom in der Mobilität der Zukunft und Industrie profitieren.

PowerCell (WKN: A14TK6)

Die Aktien vom Industriegase-Hersteller Linde bleiben für konservative Anleger eine attraktive Depotbeimischung. Bei PowerCell hingegen sollten auf dem aktuellen Kursniveau Zukäufe zurückgestellt werden. Charttechnisch ist das Bild nach wie vor überhitzt.