27.03.2017 Jochen Kauper

Paragon will in Zukunft deutlich schneller wachsen – DER AKTIONÄR erhöht das Kursziel

-%
Paragon
Trendthema

Die Aktie von Paragon hat sich in den letzten zwölf Monaten hervorragend geschlagen. Das Plus beträgt stolze 78 Prozent. Impulsgeber war das neue Segment Voltabox zur Fertigung von Batteriepacks. Hier konnte Konzernchef Klaus Dieter Frers in den letzten Monaten jede Menge spannende Deals, unter anderem mit KUKA und Joy Global, einfädeln. Mittlerweile trägt Voltabox bereits 13,9 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Tendenz steigend.

 Gute Zahlen

Am Montag hat die Firma Zahlen für das Jahr 2016 vorgelegt. Der Umsatz legte von 95,0 Millionen Euro auf 102,8 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)  verbesserte sich um 14,4 Prozent auf 8,9 Millionen Euro (Vorjahr: 7,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 8,7% (Vorjahr: 8,2%). Paragon ist damit im Soll.

Ausblick stimmt

Für 2017 bleiben die Aussichten gut: Vorstand Klaus Dieter Frers will deutlich schneller wachsen als der globale Automobilsektor. Der Konzernumsatz soll im laufenden Geschäftsjahr auf 120 bis 125 Millionen Euro wachsen. Dabei wird eine EBIT-Marge von rund 9,0% bis 9,5% erwartet. Das Segment Elektromobilität wird planmäßig etwa die Hälfte zum Umsatzwachstum beitragen, während das restliche Umsatzwachstum überwiegend vom Segment Elektronik getragen wird.

Dabei bleiben

Die Aktie von Paragon konsolidiert seit Wochen auf hohem Niveau. Anleger bleiben investiert. Ein neues Kaufsignal ergibt sich erst wieder, wenn das Papier das Allzeithoch bei 49,50 Euro hinter sich lässt. Wer Vorstand Klaus Dieter Frers kennt, der weiß, dass der ehrgeizige Vorstand sicherlich schon wieder an den nächsten Deals für seine innovative Tochterfirma Voltabox arbeitet.  

Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 1,7 für 2017 ist Paragon in Anbetracht der großartigen Zukunftsperspektiven der Tochter Voltabox noch nicht zu teuer. Läuft alles nach Plan, sind 2018 mehr als zwei Euro Gewinn pro Aktie möglich. Macht aktuell ein KGV von 22. Sportlich, aber aufgrund des starken Wachstums durchaus gerechtfertigt. Das Kurziel aus DER AKTIONÄR 28/2016 wurde von 32,50 Euro in DER AKTIONÄR Ausgabe 28/2016 auf 46 Euro angehoben. Das neue Kursziel lautet 52 Euro!

Kann jeder Geld an der Börse verdienen?

Autor: Roth, Oliver
ISBN: 9783864703997
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 14.09.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Taschenbuch erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Als professioneller Börsenhändler beweist Oliver Roth seit Jahren, dass man »Börse können kann«. In seinem ersten Buch »Earning by Doing« gewährt er Einblicke in die Welt der Frankfurter Händler und zeigt, wie jeder Geld an der Börse verdienen kann.
Berufshändler beweisen durch ihre Existenz, dass die Börse nach bestimmten Regeln funktioniert, deren Kenntnis dauerhaft zu Gewinnen führt. Zahlreiche Anekdoten aus über 20 Jahren Börse, ­Geschichten vom Geschehen hinter den Kulissen und viele Tipps, Hinweise und Strategien für den eigenen ­Börsenerfolg ergeben ein einzigartiges Werk für Anleger. Jetzt auch als Taschenbuch.