Kommentar: Jensen Huang rät bei diesen Anzeichen, sofort zu reagieren. Denn KI-Bots überschwemmen die Bürowelt und sorgen indirekt für erfreuliche Gewinne bei Zulieferern wie Aixtron oder AT&S.
Man hätte als Kind Programmierung lernen sollen. Dachte ich. Bisher. Gut, dass ich lieber Fußball spielen war. Denn gestern hat GoogleLabs den KI-Assistenten Stitch vorgestellt. Jetzt können wir der KI auftragen, uns eine App im Wunschdesign zu bauen – jeder wird zum Designer, der statt stundenlang in die Tasten zu hauen als Regisseur Befehle gibt. Was Midjourney für Bilder, ChatGPT für Text ist, ist Stich für Interfaces. Ein Paper von Refai-Ahmed und AMD kommt zu dem Schluss, dass wir in zehn Jahren 100-mal so viele KI-Agenten nutzen – und diese „denken“ mit gewaltigen Datenmengen. Bis 2036 könnte sich demnach der Bedarf an Übertragungsbandbreite um den Faktor 8.000 vergrößern – was neue Optoelektronik zwischen GPUs benötigt, wovon Aixtron (140 Prozent Gewinne seit Kauf im Depot 2030 im Juni) massiv profitieren dürfte.
„Alarm“ vom Liebling
Auch Liebling Jensen Huang freut sich auf der GTC. Die neuen Chips Rubin und Blackwell dürften kumuliert bis 2027 für eine Nachfrage von 1.000 Milliarden Dollar sorgen. Jetzt ist ein neues Video aufgetaucht, in dem er rät, 500.000-Dollar IT-Experten am Ende des Jahres zu fragen, wie viele KI-Token er verbraucht habe. Wenn er etwa nur 5.000 Dollar statt „mindestens 250.000 Dollar“ in KI-Berechnungen investiert habe, sei das ein großes „Alarmzeichen“ – vergleichbar zu einem Industriedesigner, der noch mit Bleistift, statt Software arbeite.
“If your $500K engineer isn’t burning at least $250K in tokens, something is wrong.”
— sunny madra (@sundeep) March 20, 2026
pic.twitter.com/iMPHAzaGLm
(Dieser Kommentar ist im AKTIONÄR HSR 10/2026 erschienen und aktualisiert)
Der KI-Trend nimmt Schwung auf: Analysten heben täglich die Schätzungen an – schon um zehn Prozent im neuen Jahr. 2026 könnte Nvidia seinen Umsatz auf knapp 400 Milliarden fast verdoppeln, das KGV von jetzt 22 soll bis 2030 auf 11 fallen und Gewinn und Erlös sich noch einmal verdoppeln. Langfristig wird alles gut. Kurzfristig sieht der Deutsche-Rohstoff-CEO im Talk Öl-Engpässe - siehe neues Interview im HSR 10/2026. Stau auch bei uns: Dem Ifo-Institut zufolge sind 95 Prozent der neuen Schulden NICHT in Zukunftsinvests gegangen. Gut, dass wenigstens wir Aktionäre in neue Ideen, Konzepte investieren.
Nvidia ist mit einem Plus von 890 Prozent Teil des Depot 2030. Seit der Erstempfehlung 2015 ist Jensen Huang unser „Lieblings-CEO“, der jetzt betonte, wie wichtig Energie für die KI-Revolution ist.
Grüne Energie – „werden überrannt“
Wir reagieren jetzt im Depot 2030: Wir kaufen eine Grüne-Energie-Aktie, nachdem Kunden erste Anbieter „regelrecht überrennen“ – die Anfragen haben sich verdoppelt. Zudem legen wir nach den beiden Depot-2030-Verdopplern AT&S und Aixtron bei einem KI-Opto-Gewinner nach und kaufen den Super-Hot-Stock ins erfolgreiche Depot 2030. Einfach hier für alle Transaktionen und Details freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Heute, 14:07