Die Auftragsserie bei Nordex reißt nicht ab. Nachdem der Windanlagenbauer Anfang Juli fürs zweiten Quartal Neuaufträge über 3,1 Gigawatt verbucht hatte, folgte am Montagmorgen bereits der nächste Erfolg. Diesmal geht es um Turbinen des Typs N175/6.X. DER AKTIONÄR beleuchtet die Details des neuen Auftrags.
Konkret hat das schwedische Unternehmen OX2 eine Order für die Lieferung und Errichtung von elf Turbinen des Typs N175/6.X in Rumänien erteilt. Die Gesamtleistung des Auftrags beträgt laut Unternehmensangaben 77 Megawatt. Zudem inkludiert der Vertrag für den Windpark Urleasca einen Premium-Servicevertrag mit einer Laufzeit von 35 Jahren.
Slava Feklin, Nordex-Manager für Rumänien und die Ukraine, betonte: „Wir freuen uns, unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit OX2 weiter auszubauen – dieses Mal in Rumänien. Das Land bietet weiterhin attraktive Chancen für den Einsatz moderner Windenergietechnologie. Durch die Kombination der internationalen Projektentwicklungskompetenz von OX2 mit unserer neuesten N175/6.X-Technologie werden alle beteiligten Unternehmen effizienten und wettbewerbsfähigen Strom aus erneuerbaren Energien für den rumänischen Markt liefern.“
Der Startschuss für den Bau des Windparks Urleasca, den OX2 übrigens schon an das norwegische Unternehmen ASA weiterverkauft hat, ist für das Q3 2026 geplant. Im zweiten Halbjahr 2028 soll dann die Inbetriebnahme erfolgen.
Die Nordex-Aktie quittiert die Nachricht am Morgen mit einem leichten Plus. Aus charttechnischer Sicht gilt es nun, die 40-Euro-Marke zu knacken. Gelingt im Anschluss ein Sprung über die knapp darüber verlaufende 50-Tage-Linie (41,85 Euro), würde das Papier ein frisches Kaufsignal liefern.
Bei Nordex geht es operativ Schlag auf Schlag. Dies dürfte sich auch bald im Chartbild widerspiegeln. Aktie ist ein Kauf.
Heute, 09:04
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