Mit einem Kursplus von knapp drei Prozent ist die Nordex-Aktie am Mittwoch einer der Top-Performer im MDAX. Der Turbinenbauer hat einmal mehr neue Aufträge vermeldet. Damit startet die Aktie einen weiteren Anlauf auf die 40-Euro-Marke, deren nachhaltiges Überwinden zuletzt mehrfach misslungen ist.
Nordex hat neue Aufträge über 175 Megawatt aus Frankreich, Portugal und Spanien erhalten. Die Namen der Kunden und der Windparks wurden nicht genannt. Es werden aber 34 Turbinen zwischen 2027 und 2028 ausgeliefert und errichtet, zudem wurden mehrjährige Serviceverträge unterzeichnet.
Die Auftragslage bei Nordex bleibt also unverändert gut. Zuletzt haben zudem höhere durchschnittliche Verkaufspreise der Turbinen dafür gesorgt, dass die Profitabilitätsprobleme der Vergangenheit angehören und die vollen Auftragsbücher mittlerweile auch in profitable Umsätze umgewandelt werden können. Ende Juli hatte der Konzern so auch mit starken Zahlen überzeugt und vor allem bei der Marge die Erwartungen übertroffen.
Charttechnisch bleibt die Lage allerdings schwierig. Nach der Rally Ende 2025 und Anfang 2026 steckt die Aktie mittlerweile seit Monaten in einer Konsolidierungsphase fest. Seit Angang Juli wurden mehrere Ausbruchsversuche über die 40-Euro-Marke immer wieder abverkauft. Nach unten sichert der Bereich um 38 Euro aber weiter ab – fiel die Aktie unter diese Unterstützung, standen die Bullen stets schnell wieder parat, um Nordex in die Range zurückzukaufen.
Bei Nordex wechseln sich starke und schwache Tage seit Wochen regelmäßig ab. Trotz der starken operativen Entwicklung lässt der nachhaltige Ausbruch nach oben weiter auf sich warten. DER AKTIONÄR ist aber zuversichtlich, dass dies in den kommenden Wochen gelingt. Dank der gestiegenen Profitabilität bleibt der Turbinenbauer attraktiv und auf der Kaufliste.
Heute, 09:58
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