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26.11.2019 Maximilian Völkl

Nokia verliert Top-Manager – Aktie weiter am Boden – und jetzt?

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Nokia

Seit dem Absturz nach den Zahlen arbeitet die Nokia-Aktie an der Bodenbildung. Noch können sich die Papiere des finnischen Netzwerkausrüsters allerdings nicht nachhaltig von der 3,00-Euro-Marke lösen. Zu groß wiegt die Unsicherheit wegen der hohen Investitionen und dem hart umkämpften Wettbewerb. Jetzt verliert der Konzern auch noch überraschend seinen COO.

COO Joerg Erlemeier, der das Amt seit 2017 innehat, tritt zurück und verlässt Nokia zum 1. Januar. Einen Nachfolger gibt es nicht. Der Konzern schafft den Posten ab und verteilt die Aufgaben auf die anderen Mitglieder des Führungsteams. „Während sich das Unternehmen inmitten einer Übergangsphase befindet, verlasse ich die Firma in der Überzeugung, dass der richtige Plan zur Verbesserung der künftigen Performance vorhanden ist“, sagte Erlemeier laut Konzernmitteilung.

Ende Oktober hatte Nokia den Markt mit einer herben Gewinnwarnung geschockt. Hohe Investitionen für 5G und der scharfe Wettbewerb werden auch künftig belasten, weshalb der Konzern die Dividende gestrichen und einen schwachen Ausblick geliefert hat. Ob es Nokia gelingt, gegen Wettbewerber wie Huawei oder Ericsson dagegen zu halten, bleibt fraglich.

Nokia (WKN: 870737)

Eine Erholung nach dem Kurssturz lässt weiter auf sich warten. Anleger sollten bei Nokia deshalb weiter an der Seitenlinie bleiben. Die Risiken überwiegen nach wie vor.