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01.07.2013 Florian Westermann

Nokia-Aktie: Ausbruch geglückt – wie geht es jetzt weiter?

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DAX

Die Nokia-Aktie sticht am Montag mit deutlichen Gewinnen ins Auge. Die Finnen übernehmen die Tochter Nokia Siemens Networks komplett. Zudem haben die Analysten von J.P. Morgan ihre Einstufung komplett über den Haufen geworfen. Aus charttechnischer Sicht ist jetzt der Weg frei.

Die Nokia-Aktie kann am Montag zweistellig zulegen und generiert damit ein charttechnisches Kaufsignal. Der Grund: Die Finnen übernehmen den Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) komplett und zahlen für den 50-prozentigen Anteil von Siemens 1,7 Milliarden Euro. Die Analysten von Bernstein verweisen darauf, dass die vereinbarten 1,7 Milliarden Euro deutlich unter dem fairen Wert von rund drei Milliarden Euro liegen.

Aufstufung

Die Analysten von J.P. Morgan haben ihre Einschätzung für die Nokia-Aktie zudem von "Underweight" auf "Overweight" angehoben und das Kursziel von 2,00 auf 3,60 Euro deutlich erhöht. Die Experten verwiesen darauf, dass es ermutigende Signale aus der Mobilfunksparte der Finnen gebe. So würden Daten aus der Lieferkette darauf hinweisen, dass es in der Sparte im laufenden Jahr besser laufe als erwartet und dass das Wachstum bei günstigen und mittelpreisigen Smartphones stark bleibe. Außerdem könnte Nokia über einen Verkauf seiner Mobilfunksparte verhandeln.

Kaufenswert

Nach der Aufstufung durch J.P. Morgan und der Übernahme von NSN dreht die Nokia-Aktie richtig auf. Aus charttechnischer Sicht positiv zu werten ist, dass der Titel damit die Widerstandszone im Bereich von 3,00 Euro hinter sich gelassen hat. Auch aus fundamentaler Sicht sind deutlich höhere Kurse zu rechtfertigen. Zusätzlich gilt Nokia als Übernahmekandidat. DER AKTIONÄR rät weiterhin zum Kauf der Aktie.

Weitere Infos zu Nokia lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, die Sie hier bereits online abrufen können.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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