23.12.2014 Markus Horntrich

Nicht einmal Bruce Willis kann russische Bank retten

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Der Zerfall der russischen Wirtschaft seit dem Zusammenbruch der Rohölpreise trieb eine Bank in die Zahlungsunfähigkeit. Nicht einmal Hollywood-Action-Held Bruce Willis konnte die Bank retten. Die russische Zentralbank musste zur Seite springen. Weitere russische Banken könnten folgen.

Held ohne Wirkung

Während der vergangenen vier Jahre machte Bruce Willis Werbung für die russische Trust Bank. Nach dem Verfall der Ölpreise und dem Einbruch des Rubel musste die russische Zentralbank dem Bankhaus 30 Milliarden Rubel, umgerechnete etwa 436 Millionen Euro zuschießen. In Russland ist die Bank gemessen an den Spareinlagen das sechszehntgrößte Institut. Für eine endgültige Rettung sind weitere Investoren sind notwendig.

Sanktionen belasten

Aufgrund der niedrigen Ölpreise und der westlichen Sanktionen gegen Russland werden weitere Rettungsaktionen erwartet. Durch die Sanktionen ist den russischen Banken und Unternehmen der Weg zum internationalen Kapitalmarkt abgeschnitten und sie sind nicht in der Lage, Geld auf den internationalen Märkten aufzunehmen. Um eine Bankepleite abzuwenden, Arbeitet die Regierung an einem Gesetz, das eine Billion Rubel (16,5 Milliarden Euro) an Kapital in den Finanzsektor pumpen würde.

Weitere Banken unter Druck

Die Gefahr, dass weitere russische Banken in Not geraten ist hoch, solange der Ölpreis so tief steht, und der Rubel sich nicht erholt. In einem der Slogans der Trust-Bank-Kampagne sagte Willis: "Wenn ich Geld brauche, nehme ich es mir einfach. So einfach ist das anscheinend doch nicht.