11.02.2014 Florian Söllner

Milliardenlücke in Italien: Unicredit bleibt gelassen

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Auch für italienische Banken steht 2014 der Stresstest an. Die Kapitallücke liegt dabei Schätzungen zufolge bei 10 bis 15 Milliarden Euro. In einem Interview bestätigte nun Giovanni Sabatini von der italienischen Bankenvereinigung diese Prognose. Doch er bleibt gelassen: „Das ist zu managen“. Er sei zuversichtlich, dass die italienischen Banken den Stresstest ohne große Probleme überstehen würden. Banken können etwa über die Reduzierung der Bilanzsumme oder Kapitalmaßnahmen ihre Eigenkapitalquote stärken.

Auch die Stärkung der Marge hilft den Banken. Der Chef der italienischen Großbank Unicredit, Federico Ghizzoni, hat sich jüngst in einem Interview mit der französischen Zeitung Les Echos sehr zuversichtlich gezeigt. Er geht davon aus, dass Europas Wirtschaft 2014 wieder anziehen wird und sieht auch deswegen dem anstehenden Stresstest keinesfalls beunruhigt entgegen.

Chart hellt sich auf

Die Unicredit-Aktie hat den kurzfristigen Abwärtstrend wieder verlassen. Das Papier notiert deutlich über der 90-Tage-Linie – der Aufwärtstrend ist intakt. Auch die Bewertung ist mit einem Abschlag von knapp 50 Prozent auf den Buchwert immer noch sehr günstig. Der Stoppkurs sollte bei 4,30 Euro belassen werden.