Die Aktie von Microsoft präsentiert sich zum Wochenstart stark. Mit einem Plus von 1,5 Prozent gehört sie zu den drei stärksten Werten des Tages im Dow Jones. Nur Visa und Nvidia entwickeln sich noch besser. Microsoft profitiert dabei von Rückenwind durch eine positive Einschätzung von Melius.
Die Analysten haben die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft; das Kursziel wurde auf 665 Dollar erhöht. Sie empfehlen, etwaige Kursschwäche zum Einstieg zu nutzen. Ihr Argument: Konzernchef Satya Nadella und sein Team dürften bei Sicherheit, Kontrolle und der Absicherung des KI-Einsatzes zunehmend eine Schlüsselrolle übernehmen.
Wachsende Sorgen über KI-Risiken könnten Microsofts Geschäft zusätzlich anschieben. Unternehmen suchten laut Analyst Ben Reitzes nach Wegen, KI einzusetzen und zugleich Sicherheit sowie Kontrolle zu wahren. Gefragt seien Systeme, die passende Modelle auswählen und Agenten absichern, statt allein KI-Laboren zu vertrauen. Microsoft wird so zunehmend zur Kontrollinstanz für Unternehmens-KI. Melius zufolge wächst bereits das Interesse von Vertriebspartnern an den Sicherheitsangeboten des Konzerns.
Die Analysten erwarten, dass Azure bis zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2027 mehr als 50 Prozent wächst. Die Gewinnschätzungen für 2027 und 2028 stiegen um zwei beziehungsweise vier Prozent. Für 2029 prognostizieren sie erstmals 30,77 Dollar je Aktie – etwa sieben Prozent oberhalb der Markterwartung. Das Kursziel bewertet Microsoft mit dem 22-Fachen dieses Gewinns.
Nachdem die Aktie von Microsoft schwach in das Jahr gestartet war, hat sie sich die zuletzt wieder stark nach oben gearbeitet. Das Allzeithoch aus dem Jahre 2025 bei 555,45 Dollar ist nun wieder in greifbare Nähe gerückt. DER AKTIONÄR hat die Aktie von Microsoft im Zuge der Frühjahreskorrektur zum Kauf empfohlen. Mittlerweile liegt die Position klar im Plus. Anleger lassen die Gewinne mit einem Stopp bei 350,00 Euro weiter laufen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Microsoft.
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