Bei Mastercard läuft es derzeit nahezu nach Plan. Der Zahlungsriese hat starke Quartalszahlen vorgelegt, die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen und die Aktie auf ein neues Allzeithoch geschickt. Für den Megatrend Folger ist die Entwicklung besonders erfreulich: Mastercard wurde erst vor rund eineinhalb Monaten als Tipp der Woche vorgestellt – der begleitende Optionsschein liegt inzwischen bereits mehr als 70 Prozent im Plus.
- Der Quartalsumsatz stieg um 14 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar.
- Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 21 Prozent auf 5,31 Dollar zu und schlug die Erwartungen.
- Die Aktie sprang nach den Zahlen auf ein neues Rekordhoch bei über 640 Dollar.
Der starke Kursanstieg ist dabei nicht nur eine Reaktion auf gute Zahlen. Mastercard zeigt weiterhin, wie profitabel und skalierbar das weltweite Zahlungsnetzwerk arbeitet.
Umsatz und Gewinn wachsen zweistellig
Im dritten Quartal steigerte Mastercard den Nettoumsatz auf 9,8 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Noch stärker entwickelte sich der Gewinn. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 21 Prozent auf 5,31 Dollar und lag damit klar über den Erwartungen der Wall Street.
Auch die Profitabilität bleibt außergewöhnlich hoch. Die bereinigte operative Marge erreichte 60,5 Prozent nach 59,8 Prozent im Vorjahr. Das zeigt, wie stark zusätzliche Zahlungsvolumina auf das Ergebnis durchschlagen.
Cross-Border bleibt der wichtigste Hebel
Ein zentraler Wachstumstreiber bleibt das grenzüberschreitende Geschäft.
Das Cross-Border-Volumen stieg im Quartal um elf Prozent. Genau hier verdient Mastercard besonders attraktiv, weil internationale Reisen, E-Commerce und grenzüberschreitende Zahlungen zusätzliche Gebühren generieren.
Auch das gesamte Kaufvolumen entwickelte sich robust. Das Gross Dollar Volume stieg um sieben Prozent, das Kaufvolumen um neun Prozent.
Damit zeigt sich: Trotz Inflation, hoher Zinsen und konjunktureller Unsicherheit bleibt das Konsumverhalten erstaunlich widerstandsfähig.
Mehr als nur Kreditkarten
Mastercard ist längst nicht mehr nur ein klassisches Kartennetzwerk. Besonders stark wächst inzwischen das Geschäft mit zusätzlichen Dienstleistungen. Dazu gehören unter anderem Betrugsprävention, Datenanalyse, Cybersecurity und weitere Services für Banken und Unternehmen.
Diese sogenannten Value-Added Services legten zuletzt um 19 Prozent zu. Das macht Mastercard unabhängiger vom reinen Zahlungsvolumen und eröffnet zusätzliche margenstarke Erlösquellen.
Das Geschäftsmodell bleibt außergewöhnlich stark
Der große Vorteil von Mastercard liegt in der Kombination aus globaler Reichweite und sehr geringer Kapitalintensität.
Der Konzern vergibt selbst keine Kredite und trägt damit nicht das klassische Ausfallrisiko einer Bank. Mastercard stellt stattdessen das Netzwerk bereit, über das Zahlungen zwischen Verbrauchern, Banken und Händlern abgewickelt werden.
Je mehr Menschen weltweit bargeldlos bezahlen, desto größer wird dieses Netzwerk – und desto stärker wirken die Skaleneffekte.
Inzwischen sind rund 3,8 Milliarden Mastercard- und Maestro-Karten im Umlauf. Das Netzwerk reicht in mehr als 200 Länder und Regionen.
Tipp der Woche läuft – die Story bleibt intakt
Mastercard liefert genau das, was Anleger von einem Qualitätswert erwarten: zweistelliges Umsatzwachstum, steigende Gewinne, hohe Margen und einen langfristig intakten strukturellen Trend.
Das neue Allzeithoch nach den Zahlen unterstreicht die Stärke. Für den Megatrend Folger kommt hinzu, dass wir Mastercard bereits vor rund eineinhalb Monaten als Tipp der Woche vorgestellt haben. Der begleitende Optionsschein liegt inzwischen mehr als 70 Prozent im Plus.
Entscheidend bleibt aber die Aktie selbst. Solange Zahlungsvolumen, Cross-Border-Geschäft und margenstarke Zusatzservices weiter wachsen, bleibt Mastercard einer der stärksten Profiteure des weltweiten Trends zum bargeldlosen Bezahlen.
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