05.02.2015 Andreas Deutsch

Max Otte rechnet nach: 11.000 Punkte sind nicht genug

-%
DAX
Trendthema

„DAX auf Rekordjagd: Müssen Otte, Bernecker und Co noch mal nachrechnen?“ fragte DER AKTIONÄR am Dienstag. Max Otte, Crashprophet, Fondsmanager und Bestsellerautor, traut dem DAX nun nach der Rallye deutlich mehr zu.

Noch nicht mal zwei Monate ist es her, als DER AKTIONÄR die Profis fragte: Wo sehen Sie den DAX am Jahresende? Die häufigste Antwort: bei 11.000 Punkten. Aktuell notiert der DAX 10.883 Punkte und damit nur 100 Punkte unter seinem Allzeithoch. Nun fragt DER AKTIONÄR bei den Experten nach: Hat der DAX noch mehr Luft als bis 11.000 Zähler.

Ja, meint Max Otte. „Auch 12.000 Punkte sind beim locker drin.“ Bedingung: „Die Deutschen müssten endlich wieder Interesse an Aktien zeigen.“ Bei 12.000 Punkten wäre der DAX laut Otte zwar leicht überbewertet. „Aber immer noch besser als Cash, Anleihen oder Immobilien in München.“

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

Autoren: Gebert, Thomas
Seitenanzahl: 272
Erscheinungstermin: 05.12.2019
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-655-4