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04.06.2015 Andreas Deutsch

Max Otte: 15.000 Punkte beim DAX sind drin

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Er ist der Mann, der frühzeitig vor dem Crash 2008 gewarnt hat. Seitdem trägt Max Otte den Spitznamen "Crash-Professor". Doch derzeit ist Otte optimistisch für die Aktienmärkte. Und wie!

Für Max Otte steht fest: Aktien sind derzeit alternativlos. "Schon bald könnte es wieder nach oben gehen mit den Aktienkursen", so der Profi im Gespräch mit dem AKTIONÄR. "Sollte allerdings Griechenland aus dem Euro rausgehen, gebe es wohl einen kurzen Schock. Die Märkte würden aber schnell merken, dass der Austritt eigentlich eine gute Sache ist – das würde der Börse einen ordentlichen Schub geben."

Otte macht zwar, wie er selbst sagt, keine Kursziele mit genauen Zeiträumen ("das kann nur in die Hosen gehen"), aber der Crash-Professor ist sich sicher: "Wenn es kein geopolitisches Störfeuer gibt, sind 14.000 Punkte beim DAX drin, vielleicht sogar 15.000."

Gekauft hat der Antizykliker Otte jüngst Public Power - und das, obwohl Griechenland gegen den Euroaustritt und gegen den Staatsbankrott kämpft. Auch beim brasilianischen Eisenerz-Giganten Vale ist Otte eingestiegen. Die Aktie ist seit Monaten im Sturzflug, weil der Markt für Eisenerz an hohen Überkapazitäten leidet. Die Analysten sehen allerdings das Tal der Tränen erreicht. Im Schnitt trauen sie der Vale-Aktie ein Kurspotenzial von 22 Prozent zu.

Welche deutschen Aktien Otte aktuell favorisiert und welche Chancen und Risiken andere Börsenexperten wie Robert Halver, Hans A. Bernecker und Co jetzt sehen, lesen Sie im neuen AKTIONÄR: Jetzt reden die Profis. Am Kiosk oder hier als ePaper.

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