10.12.2015 Andreas Deutsch

Marc Faber sieht schwarz für 2016: "Die Börse könnte 40 Prozent crashen"

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Der Schweizer Vermögensverwalter und Herausgeber des The Gloom, Boom & Doom Report ist chronisch pessimistisch. Im Interview mit dem AKTIONÄR liefert er für seine düstere Prognose mehrere Argumente.


„Ich sehe nirgendwo mehr auf der Welt Wachstum“, so der Crashprophet zum AKTIONÄR. „Die Unternehmen steigern ihre Gewinne nicht mehr, während die Bewertungen ihrer Aktien schon sehr hoch sind.“ Die Notenbanken würden nicht ewig billiges Geld drucken. „Wenn sie damit aufhören, wird das die Aktienkurse massiv treffen.“

Die Argumente der Optimisten kann Faber nicht nachvollziehen. „Es gibt einfach viel zu viele Risiken auf der ganzen Welt, die die Chancen bei Weitem übersteigen. Wir müssen uns warm anziehen.“

Marc Faber hat mehrere Crashs richtig vorausgesagt, unter anderem den Abschwung in Japan und den Börsencrash von 1987. Der Schweizer, der seit Jahrzehnten in Asien lebt, bezeichnet sich allerdings als optimistischen Menschen: „Ich fahre in Thailand Motorrad, da muss man einfach ein Optimist sein.“

Das gesamte Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe des AKTIONÄR. Außerdem: Darum ist Folker Hellmeyer ganz anderer Meinung als Marc Faber und sieht Luft beim DAX bis 13.000 Punkte.

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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