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15.06.2020 Thorsten Küfner

Lufthansa: Es geht wieder los….

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Deutsche Lufthansa

Nachdem der Flugbetrieb bei der Lufthansa weiter hochgefahren wird, hat nun auch die Tochter Austrian Airlines (AUA) heute ihren ersten Linienflug seit drei Monaten durchgeführt. Allerdings beunruhigen die jüngsten Nachrichten aus Peking die Anleger, weshalb die Lufthansa-Aktie wohl mit einem satten Minus in den heutigen Handelstag starten wird.

Indes müssen auch bei der österreichischen mit Staatshilfen geretteten AUA im Zuge der Corona-Krise mehr als 1.000 Angestellte um ihren Job bangen. Zwar sei die AUA dank der Staatshilfen dauerhaft gerettet, mittelfristige könnte es aber zu viele Mitarbeiter geben, sagte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech dem Standard (Wochenendausgabe). Zunächst seien für zwei Jahre Kurzarbeit geplant, so lange könne es keine Kündigungen geben. "Unser Ziel sind 80 Prozent der früheren Unternehmensgröße im Jahr 2022", sagt Hoensbroech. "Da hätten wir dann aus jetziger Sicht 1.100 Mitarbeiter zu viel." Der Manager geht allerdings aus, dass ein großer Teil des Abbaus bis zum Jahr 2022 über Fluktuation erreicht werden könne.

Die Lufthansa-Tochter hatte erst vor wenigen Tagen ein Rettungspaket mit Beteiligung des Staates erhalten im Umfang von 600 Millionen Euro. Aktuell beschäftigt die Austrian Airlines rund 7.000 Mitarbeitern. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte in diesem Zusammenhang betont, dass die Einigung dazu führe, "dass die Masse dieser Arbeitsplätze aufrecht erhalten bleiben kann".

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Die Aktie der Lufthansa verliert im vorbörslichen Handel deutlich. Einige Marktteilnehmer befürchten nach den jüngsten Meldungen aus China eine neue Infektionswelle. DER AKTIONÄR rät nach wie vor davon ab, sich bei der Lufthansa auf der Long- oder auf der Short-Seite zu positionieren.  

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(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.