Nvidia ist seit 2022 über 1.000 Prozent ins Plus gerannt – doch nun holt der unterschätzte PC-Hersteller Lenovo auf. Beide Firmen sind im Depot 2030 und sind in vielerlei Hinsicht auch Partner – doch die Unterschiede der Aktien sind groß.
Sensationelle Zahlen unserer KI-Wette. Die Lenovo-Aktie springt heute weitere 20 Prozent an und liegt seit dem Kauf ins Depot 2030 am 18 Juni nun 44 Prozent vorne. News: Der Konzernumsatz der Chinesen stieg im Q2 im Jahresvergleich um 43 Prozent auf den Rekordwert von 26,9 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn erhöhte sich auf 1,075 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 176 Prozent. Stark: Die KI-bezogenen Umsätze stiegen um 60 Prozent und machten 35 Prozent des Konzernumsatzes aus. Die KI-Server-Pipeline erreichte 54,0 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 157 Prozent gegenüber dem Vorquartal, und umfasst Chancen aus den Bereichen Hyperscaler, KI-Cloud und Enterprise-KI. Der KI-Server-Umsatz verzeichnete auf internationalen Märkten ein dreistelliges Wachstum im Jahresvergleich.
(Dieser Text wurde heute per App an HSR-Leser verschickt und aktualisiert)
CEO Yuanqing Yang sagt: „Aufbauend auf unserer Führungsposition bei PCs und Smart Devices sind wir stolz auf unseren schnellen Aufstieg zu einem global führenden Unternehmen in den Bereichen KI und Infrastruktur – eine klare Bestätigung unserer strategischen Weitsicht. (…) Wir sind zuversichtlich, nachhaltiges langfristiges Wachstum zu erzielen und für unsere Aktionäre noch größeren Wert zu schaffen.“
Die Beziehung zwischen Nvidia und Lenovo ist vielschichtig: Sie sind strategische Partner, wechselseitige Profiteure – und gleichzeitig in bestimmten Segmenten Konkurrenten im Rennen um die KI-Infrastruktur der Zukunft.
Bereits im Juni in der Ausgabe 22/2026 stand im AKTIONÄR Hot Stock Report zu lesen: Jensen Huang sagt: „Jede Firma, jedes Land wird nun Künstliche Intelligenz aufbauen.“ Der Fokus geht weg von GPUs für Hyperscaler wie Amazon und Google. Firmen wollen die Daten und KI im eigenen Haus. Wie etwa Merck: Lenovo liefert für ein KI-Rechenzentrum in München KI-Supercomputer mit führender Wasserkühlung. Auch für die eigene Herstellung von KI-PCs setzt Lenovo auf KI-Hilfe und hat damit die Produktivität teils um 58 Prozent gesteigert. Bereits 2023 hatten wir im Depot 2030 auf den Supercomputer-Marktführer (33-Prozent-Anteil im Top-500-Ranking der Supercomputer) gesetzt. Jetzt beginnt die Neubewertung. Im Mai hat Lenovo ein 27-prozentiges Wachstum gemeldet. Sehr erfreulich: Die „Wachstumsmaschine KI“ trage dank eines 84-prozentigen Wachstums nun bereits 38 Prozent der Konzernumsätze bei. CEO Yang sieht sich „einzigartig positioniert, die neue Welle der KI-Anwendungen anzuführen“. Man habe bereits 5.800 KI-Server verkauft. Der relevante HPC Markt wächst laut Prognosen von 56 auf über 91 Milliarden Dollar bis 2030. In zehn Jahren könnte Lenovo seinen Umsatz mehr als verdoppeln. Bisher liegen die Nettomargen bei dünnen drei Prozent, doch im Bull-Case sind bei Fokus auf Supercomputer sieben Prozent vorstellbar, womit sich der Gewinn vervielfachen und das KGV auf unter 5 fallen würde.“
Starke Partnerschaft als Fundament
Lenovo gehört zu den weltweit größten Abnehmern von Nvidia-GPUs. Ob KI-Server, Workstations oder Rechenzentrumsinfrastruktur – Lenovo verbaut Nvidias Chips in großem Maßstab und profitiert damit direkt von der Dominanz der Blackwell-Architektur. Die KI-Server-Pipeline von Lenovo, die zuletzt auf 54 Milliarden US-Dollar angewachsen ist, wäre ohne Nvidias Rechenleistung undenkbar. Jensen Huang hat Lenovo wiederholt als einen der wichtigsten globalen Systempartner bezeichnet. Gemeinsam bedienen beide Unternehmen Hyperscaler, Enterprise-Kunden und KI-Cloud-Anbieter – eine Partnerschaft, die für beide Seiten Milliardenumsätze generiert.
Unterschiedliche Rollen in der KI-Wertschöpfungskette
Trotz enger Zusammenarbeit sind die Rollen klar verteilt. Nvidia ist der Enabler – das Unternehmen liefert die unverzichtbare KI-Recheninfrastruktur in Form von GPUs, Networking und Software-Ökosystemen wie CUDA. Lenovo hingegen ist der Integrator und Systemanbieter – es baut, konfiguriert und liefert komplette KI-Serverlösungen an Endkunden weltweit aus.
Aber: Nvidia drängt mit eigenen Plattformen wie DGX-Systemen und Cloud-Diensten stärker in Richtung Endkundenlösungen – ein Terrain, das traditionell Lenovo gehört. Gleichzeitig versucht Lenovo, durch eigene KI-Software, Hybrid-AI-Strategien und Managementlösungen unabhängiger vom reinen Hardware-Geschäft zu werden.
Die Chancen: Zwei Gewinner einer Megatrend-Welle
Der globale KI-Infrastrukturmarkt wächst so schnell, dass er für beide Unternehmen genug Raum bietet. Lenovo profitiert dabei besonders von seiner starken Präsenz in Asien, Europa und Schwellenländern – Märkten, in denen Nvidia als Chiplieferant allein keine vollständigen Lösungen anbieten kann.
Im Depot 2030 halten wir auch nach dem 1.000-Prozent Plus seit 2022 an Nvidia fest und gleichzeitig bleibt Lenovo Teil des Depot 2030. Nvidia ist die pure KI-Wachstumsstory mit Premium-Bewertung, Lenovo der unterbewertete Infrastruktur-Profiteur mit solidem Fundament.
Nach Nvidia und Lenovo – neue Käufe!
Das erfolgreiche Depot 2030 geht in die Offensive: Nach den gewaltigen Ankündigungen von Elon Musk, in Texas eine Chipindustrie zu etablieren, kaufen wir in Ergänzung zu unserer 1.000-Prozent-Depot-2030-Aktie Nvidia nun einen Baudienstleister, der gute Chancen hat, davon zu profitieren.
2 neue Chancen im TFA-Depot und Musk-Wette im Depot 2030
Übrigens: Es gibt 38 Verdoppler seit 2022: Nun hat sich auch der Geheimtipp Pulse Biosciences im TFA-Depot verdoppelt. Die Turnaround-Formel AKTIONÄR (TFA) ist eher der brave, mathematisch nüchtern agierende Partner im Hot Stock Report. „Mitgespielt“ wird erst, wenn sich die Trendwende klar abzeichnet – 1.000-Prozenter sind damit seltener als im Depot 2030, dafür gibt es meist auch weniger kleine Verlusttrades. Eines der raren TFA-Signale gibt es jetzt bei einem „extremen“ kalifornischen Computernetzwerkspezialisten, der voll auf KI setzt.
Neue Drohnen- und Hyperschall-Chancen im TFA-Depot
Wichtig: Nach der Eskalation im Drohnenkrieg in der Ukraine kaufen wir zwei TFA-Firmen neu ins TFA-Depot, die mit Superdrohnen und Hyperschallraketen-Komponenten dabei helfen, Angriffe abzuwehren. Einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten - jetzt mit 15-Prozent-Vorteil im Summer Sale!
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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