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19.01.2015 Maximilian Steppan

KUKA: MDAX-Schlusslicht – warum?

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Die KUKA-Aktie notiert mit einem Minus von rund zwei Prozent zusammen mit Aurubis am MDAX-Ende. Negative Analystenkommentare belasten das Papier. So hat Analyst Tim Rokossa von der Deutschen Bank die Aktie mit dem Sell-Rating und einem Kursziel von 45 Euro versehen. Die Umsätze der Robotersparte seien hinter dem globalen Wachstum zurückgeblieben, was Marktanteilsverluste andeute. Desweiteren sei die Übernahme des Schweizer Logistikanlagenbauers Swisslog relativ teuer.

Kurszielanhebung, aber

Optimistischer zeigte sich zwar Berenberg-Analyst Gunnar Cohrs, der allerdings sein Kursziel nur von 44 auf 54 Euro anhob und damit unter dem aktuellen Niveau blieb. Er begrüßte das Timing der im Dezember abgeschlossenen Übernahme von Swisslog. Nach der überraschenden Freigabe des Franken-Wechselkurses durch die Schweizerische Nationalbank seien die Swisslog-Aktien nun deutlich mehr wert als der damalige Kaufpreis in Euro. Allerdings könnte die Franken-Aufwertung letztlich die Margen beeinträchtigen. Zu seinem Kursziel trägt auch die Tatsache bei, dass die KUKA-Aktie mit einem 30-prozentigen Aufschlag zu Branchenkollegen gehandelt wird. Insgesamt beschäftigen sich 27 Analysten mit dem MDAX-Wert. Davon raten noch vier zum Kauf, neun zum Halten der Aktie und 14 zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt daher auch bei 50,93 Euro.


Unterstützungniveaus voraus
Die KUKA-Aktie ist noch voll im langfristigen Aufwärtstrend und konsolidiert auf hohem Niveau. Zudem haben sich zwei solide Unterstützungsniveaus bei 48 und 55 Euro ausgebildet.

Kaufen
DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung: Mit einem 2015er-KGV von 21 ist der Titel noch nicht zu teuer und bietet durchaus noch Wachstumsphantasie. Das Kursziel beträgt daher 65,00 Euro. Neueinsteiger setzen den Stopp knapp unter die Unterstütztungsmarke von 55 Euro. Investierte Anleger bleiben weiterhin dabei.

(Mit Material von dpa-AFX)

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