26.11.2015 Maximilian Völkl

K+S: Insider schlägt zu – Aktie springt erneut an

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DAX
Trendthema

Nach dem deutlichen Kurssprung am Mittwoch setzt die K+S-Aktie ihren Höhenflug am Donnerstag fort. Erneut zählt der Düngemittel- und Salzhersteller zu den stärksten Werten im DAX. Hintergrund: Die Gerüchte um eine mögliche Übernahme durch den Rivalen Potash haben neue Nahrung erhalten.

Am Mittwoch hatte der Börsenbrief Platow Brief Vermutungen über einen erneuten Übernahmeversuch angestellt. Im Tagesverlauf stieg die Aktie daraufhin um gut acht Prozent. Entgegen der Erwartungen vieler Experten kam es aber nicht zur Korrektur. Im Gegenteil: In der Spitze legte der Titel noch einmal rund sieben Prozent zu. Mittlerweile hat sich die Lage zwar etwas beruhigt, dennoch zählt K+S mit einem Plus von knapp vier Prozent weiter zu den Top-Gewinnern im DAX.

Hinter dem neuen Schwung für die Aktie steckt Andreas Kreimeyer. Dieser Name mag zunächst nicht vielen Anlegern bekannt sein. Aber: Kreimeyer ist Aufsichtsratsmitglied bei K+S und hat, wie heute bekannt wurde, am Dienstag, den 24. November, für knapp 100.000 Euro Aktien des Konzerns gekauft. Viele Anleger deuten dies als mögliches Zeichen, dass es bald zu einem erneuten Potash-Angebot kommen könnte.

Gutes Chartbild

DER AKTIONÄR bleibt skeptisch, ob es wirklich zur Übernahme kommt. Trotz der gestiegenen Kurse spricht das nach wie vor günstige Bewertungsniveau aber für die Aktie. Mit einem KGV von 10 und einer Dividendenrendite von derzeit 4,1 Prozent bleibt der Titel attraktiv. Mittelfristig sorgen zudem die Aussichten auf höhere Umsätze und Gewinne dank des Produktionsstarts der Legacy-Mine für Fantasie. Der Stopp wird auf 21,50 Euro nachgezogen. Das starke Chartbild ermöglicht auch einen Neueinstieg.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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