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13.07.2020 Maximilian Völkl

Klöckner & Co mit Kurssprung – das plant der neue Chef

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Klöckner & Co

Die Papiere des Stahlhändlers Klöckner & Co setzen ihre jüngste Aufwärtsbewegung fort. Positive Aussagen von JPMorgan zur Stahlproduktion in China, Fusionsgerüchte bei den deutschen Stahlkochern ThyssenKrupp und Salzgitter sowie die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung treiben an. Der künftige Konzernchef Guido Kerkhoff hat sich derweil in einem ausführlichen Interview zu seinem neuen Job geäußert.

Der ehemalige ThyssenKrupp-Chef Kerkhoff soll im September Stellvertreter des aktuellen KlöCo-Chefs Gisbert Rühl werden, ehe er im Mai 2021 seine Nachfolge antreten wird. Im Doppelinterview mit dem Handelsblatt erklärten die beiden Manager, die ein gutes persönliches Verhältnis pflegen, wie es beim Stahlhändler weitergehen soll.

Im Fokus steht bereits seit Jahren die Digitalisierung. Die digitale Handelsplattform XOM Marterials soll jedoch künftig ausgelagert werden. Rühl will hier Chef des Aufsichtsrats werden. Klöckner soll in die Minderheit gehen, laut dem scheidenden Chef auch „um mehr Wettbewerber auf die Plattform zu bekommen“.

Überblick für Kerkhoff

„Digitalisierung gehört für mich zum Kerngeschäft“, sagt auch Kerkhoff. Er will nun wieder auf Wachstum schalten und soll auch bereits ab September verantwortlich für mögliche kleinere Übernahmen sein. Bevor er konkrete Ziele ausgibt, will er den Konzern aber erst „von innen verstehen“. Die Einarbeitungszeit mit Rühl an der Konzernspitze soll ihm dafür die nötige Zeit geben, auch wenn er dann bereits das Europa-Geschäft verantworten wird, dass etwa zwei Drittel des operativen KlöCo-Geschäfts ausmacht.

Klöckner & Co (WKN: KC0100)

Die Corona-Pandemie belastet auch Klöckner & Co nach wie vor. Doch bei der Digitalisierung gilt der Konzern als Vorreiter und ist auf dem richtigen Weg. Die Bewertung ist weiter günstig, die Aktie notiert deutlich unter Buchwert. DER AKTIONÄR hat spekulativen Anlegern zuletzt den Aufbau einer ersten Position empfohlen. Wer dem gefolgt ist, lässt die Gewinne nun vorerst weiter laufen.