26.03.2014 Martin Weiß

King-IPO: Heute (k)ein König!

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DAX
Trendthema

Das hatten sich die Verantwortlichen anders vorgestellt: Die Aktie des Erfinders von "Candy Crush", King Entertainment, rutscht beim Debüt an der Wall Street deutlich unter den Ausgabepreis. Es droht ein Desaster.

Anleger mit Zucker-Schock

King Entertainment hatte am Vorabend den Preis für die angebotenen Aktien bei 22,50 Dollar festgelegt und damit in der Mitte der zuvor genannten Spanne.

Am Mittwoch verliert das Papier 15,4 Prozent und rutscht bei 19,01 Dollar deutlich unter den Ausgabepreis. Autsch!

Was überrascht: Üblicherweise stehen die Konsortialbanken beim Börsengang ihrer Kunden bereit, um genau so etwas zu verhindern. Offenbar ist der Verkaufsdruck zu hoch, um bei King Entertainment dagegen steuern zu können.

Hinter King Entertainment verbirgt sich der Erfinder des populären Mobile-Games "Candy Crush". Der Suchtfaktor des Puzzlespiels bei den geschätzt 100 Millionen täglichen Nutzern ist enorm und hat den Konzerngewinn 2013 (gg. 2012) auf 568 Millionen Dollar regelrecht explodieren lassen.

Das Geschäftsmodell ist altbekannt (unter anderem von Zynga): Die Spiele sind kostenlos, verdient wird mit kostenpflichtigen Extras wie etwa Power-Ups oder Extra-Leben.

Fazit: "Candy Crush" mag bei den Spielern populär sein, King ist es bei den Anlegern bislang aber nicht. Die Story bleibt trotzdem interessant. DER AKTIONÄR empfiehlt eine Kursberuhigung abzuwarten.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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