Das sind die Gewinneraktien von morgen!
Foto: Amazon
11.12.2020 Andreas Deutsch

Jeden Monat Amazon-Aktien – das kam dabei heraus

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Amazon.com

Die meisten Anleger kaufen in der Regel einmalig Aktienpositionen und verschmähen Sparpläne. Dabei bieten Sparpläne Vorteile, zum einen auf der psychologischen, zum anderen auf der Rendite-Seite. DER AKTIONÄR zeigt am Beispiel von Amazon, wie viel Aktionäre verdienten, die langfristig regelmäßig in Amazon-Aktien investieren.

Wer einmal kauft, kann Pech haben und zu Höchstkursen kaufen. Beim Sparplan geht man dieses Risiko nicht ein. Dafür sorgt der sogenannte Cost-Average-Effekt. Manchmal kauft man am Hoch, manchmal zu Tiefstkursen. Der Versuchung, auf einen günstigeren Einstiegszeitpunkt zu spekulieren und damit zu lange zu warten, geht man so aus dem Weg.

Wer seit 2000 monatlich nur 100 Euro (25.200 Euro gesamt) in Amazon-Aktien investiert hat, besitzt nun 1,4 Millionen Euro. Hätte er damals die 25.200 Euro am Stück investiert, hätte er 1,03 Millionen Euro.

Fünf Jahre später sah es schon anders aus. Bei der Einmalanlage kamen 1,34 Millionen Euro heraus, beim Sparplan (wieder 100 Euro, insgesamt: 19.200 Euro) 485.000 Euro.

Seit 2010 bringt die Einmalanlage bislang 303.600 Euro, der Sparplan 112.000 Euro. Seit 2015 liegt die Einmalanlage 72.000 Euro im Plus, der Sparplan aber nur 24.000 Euro.

Amazon.com (WKN: 906866)

Sparpläne bieten Vorteile, doch kommt es auf die Dauer der Anlage an. Wer nicht so viel auf einmal investieren will/kann, für den bietet sich eine Kombination aus Einmalanlage und Sparplan an. 

In der Titelstory der neuen Ausgabe beschäftigt sich DER AKTIONÄR ausgiebig mit Outperformance für Langfrist-Anleger. Zum E-Paper geht es hier.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR-Depot".  

Buchtipp: Post Corona: Von der Krise zur Chance

Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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