Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
Foto: Börsenmedien AG, Infineon
18.07.2019 Michael Schröder

Infineon: So geht es weiter

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Infineon Technologies

Die Angst vor einer deutlichen konjunkturellen Abkühlung der heimischen Wirtschaft drückt weiter auf die Stimmung. Die Zahl der Gewinnwarnungen nimmt spürbar zu. Viele Firmenlenker beklagen dabei einen abrupten Stimmungs- und Trendwechsel. Infineon-Vorstand Reinhard Ploss hat die Infineon-Investoren dagegen schon frühzeitig auf die Schwächephase eingestellt. Die Aktie zeigte sich zuletzt recht stabil.

Am 1.Juli markierte die Infineon-Aktie ein Verlaufshoch bei 16,70 Euro. Gut eine Woche später wurde das bisherige Monatstief bei 15,63 Euro erreicht. Seitdem trat die Aktie mehr oder weniger auf der Stelle. Weder Zahlen von Wettbewerbern, noch die jüngste Gesamtmarktschwäche konnte die Aktie nachhaltig beeinflussen.

Die nächsten offiziellen Statements zur Geschäftsentwicklung gibt es mit den Zahlen zum dritten Quartal am 1. August. DER AKTIONÄR erwartet bei leicht steigenden Erlösen in Höhe von 1,995 Milliarden Euro einen leicht rückläufigen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,21 Euro.

Die Investoren werden sich bei der Vorlage der Zahlen aber vor allem auf die Aussagen von Ploss zur kommenden Entwicklung fokussieren. DER AKTIONÄR erwartet, dass der Konzernchef die zuletzt gesenkte Prognose für das Gesamtjahr bestätigt, dabei aber auf das weiter angespannte und von vielen Unsicherheiten geprägte Marktumfeld hinweisen wird. Zudem sollte es neue Aussagen zum Stand der Dinge bei der Cypress-Übernahme geben.

Infineon Technologies (WKN: 623100)

An der Ausgangslage hat sich zuletzt wenig geändert. Die Lage an vielen Endmärkten bleibt insgesamt unsicher. Das trifft die Wettbewerber ebenso wie Infineon. Ungeachtet dessen bleiben die langfristigen Aussichten in den wichtigen Zielmärkten von Infineon wie Elektromobilität, automatisiertes Fahren, erneuerbare Energien, Rechenzentren und mobile Kommunikation unverändert gut. Infineon ist mit der Cypress-Übernahme hier sogar noch besser positioniert.

Das Fazit bleibt unverändert: Anleger mit Weitblick können das aktuelle Niveau weiter zum Auf- oder Ausbau einer Position nutzen, sollten sich dabei aber auch auf kleinere Rücksetzer einstellen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Akien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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