HeidelbergCement: Keine Auswirkungen der Krim-Krise

HeidelbergCement: Keine Auswirkungen der Krim-Krise
Foto: Börsenmedien AG
HeidelbergCement AG -%
Thomas Bergmann 19.03.2014, 07:38 Thomas Bergmann
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im Geschäftsjahr 2013 dank zweier Sondereffekte deutlich mehr verdient. Eine kleine Enttäuschung dürfte der Dividendenvorschlag sein, der niedriger ausfällt als erwartet. Der Ausblick sollte sich positiv auf den Aktienkurs auswirken.

Die Verkäufe von Beteiligungen in Saudi Arabien und Großbritannien sowie ein positiver Gerichtsentscheid im US-Staat Kalifornien spülten Geld in die Kasse. Der Überschuss sei um 79 Prozent auf 945 Millionen Euro gestiegen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch in Heidelberg mit. Operativ stagnierte der Gewinn - wie bereits bekannt - dagegen bei knapp 1,61 Milliarden Euro. Die Dividende soll von 47 auf 60 Cent je Aktie steigen. Hier hatten Experten allerdings mit einer höheren Ausschüttung gerechnet.

Zuwächse auf allen Ebenen

Für das laufende Jahr peilt Unternehmenschef Bernd Scheifele Zuwächse bei Umsatz, operativem Ergebnis und Überschuss vor Sonderposten an - allerdings bereinigt um Währungseffekte. Derzeit sieht der Konzern keine Auswirkungen wegen der Krim-Krise auf das eigene Geschäft. Wie bereits im Februar berichtet schrumpfte das operative Ergebnis vor Abschreibungen im vergangenen Jahr auf 2,4 Milliarden Euro, ein Minus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz verharrte bei knapp 14  Milliarden Euro. HeidelbergCement machte dabei vor allem der starke Euro zu schaffen.

Quelle: Börsenmedien AG

Ausbruch bestätigt

Die endgültigen Zahlen bergen keine Überraschung, der Dividendenvorschlag enttäuscht etwas, dürfte aber nicht ins Gewicht fallen. Mit dem Ausblick bestätigt HeidelbergCement den charttechnischen Ausbruch über den Widerstand von 60 Euro. Das nächste Kursziel liegt bei 70 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Heidelberg Zement - €
DAX - Pkt.

Aktuelle Ausgabe

Neue Chancen: KI-Bullen melden sich zurück

Nr. 40/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Magier der Märkte: Die nächste Generation

Die legendäre „Market Wizards“-Reihe kehrt zurück und richtet den Fokus auf eine neue Generation von Ausnahme-Tradern. Jack D. Schwager, die Legende in Sachen Trading-Interviews, entschlüsselt zusammen mit seinem Co-Autor George Coyle die Geheimnisse der Akteure, die in den komplexen Märkten der Gegenwart astronomische Renditen erzielen. Vom ehemaligen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter, der 5.000 Dollar in über 100 Millionen verwandelte, bis hin zu algorithmischen Strategen – dieses Buch zeigt, dass Erfolg an der Börse kein Zufall, sondern das Ergebnis von Methode und mentaler Stärke ist. Es liefert tiefe Einblicke in individuelle Handelsstrategien, hocheffizientes Risikomanagement und die unverzichtbare psychologische Diszi­plin. Genau das Richtige für alle, die das Handwerk des Tradings von den Besten der Welt lernen wollen.

Magier der Märkte: Die nächste Generation

Autoren: Schwager, Jack D. Coyle, George F.
Seitenanzahl: 496
Erscheinungstermin: 17.09.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-118-5

Preis: 39,90 €