HeidelbergCement: Billiges Öl und starker Dollar beflügeln Aktie

HeidelbergCement: Billiges Öl und starker Dollar beflügeln Aktie
Foto: Börsenmedien AG
DAX -%
09.02.2015, 13:24 ‧ Stefan Limmer
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

Die Papiere von HeidelbergCement zählen am Montag zu den wenigen Lichtblicken in einem schwachen Gesamtmarktumfeld. Für Rückenwind sorgen Berichte wonach der Baukonzern im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2014 vom billigen Öl und dem starken Dollar profitiert hat.

Am morgigen Dienstag, den 10. Februar veröffentlicht HeidelbergCement erste Eckdaten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2014. Analyst Frank Laser von der Privatbank Warburg rechnet zwar nur mit einem vagen Ausblick, der aber aufgrund des positiven Umfelds ein optimistisches Bild zeichnen sollte.  Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe geht davon aus, das sich zudem die stabilen Zementpreise und die gute Nachfrage in den USA und Indonesien positiv auf das Geschäft ausgewirkt haben.

Im Schnitt rechnen Analysten für das vierte Quartal mit einem Umsatz von knapp 3,07 Milliarden Euro. Das wären rund 50 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sehen sie bei 629 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 614 Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rechnen die Analysten mit 426 Millionen Euro. Das wären 15 Millionen Euro weniger als im vierten Quartal 2013.

Für das Gesamtjahr 2014 hatte Unternehmenschef Bernd Scheifele Zuwächse bei Umsatz, operativem Ergebnis und Gewinn angepeilt. Im Dezember haben die Heidelberger einen Käufer für ihr Bauproduktegeschäft in Nordamerika und Großbritannien gefunden. Das Geschäft geht für 1,4 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Lone Star. Der Deal soll im ersten Quartal noch abgeschlossen werden.

Kauflimit setzen

Die Strategie des Konzerns mit der Konzentration auf die Schwellenländer und die Erholung in den Industrienationen macht sich positiv bemerkbar. Die Rohstoff- und Devisenmärkte spielen dem Konzern zusätzlich in die Karten. Die HeidelbergCement-Papiere haben sich in den vergangenen Monaten um rund 40 Prozent verteuert. Investierte Anleger bleiben dabei, vor einem Neueinstieg sollte jedoch ein Rücksetzer abgewartet werden. DER AKTIONÄR empfiehlt ein Abstauberlimit bei 61,50 Euro.

(mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
DAX - Pkt.
Heidelberg Zement - €

Aktuelle Ausgabe

Neue Chancen: KI-Bullen melden sich zurück

Nr. 40/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Magier der Märkte: Die nächste Generation

Die legendäre „Market Wizards“-Reihe kehrt zurück und richtet den Fokus auf eine neue Generation von Ausnahme-Tradern. Jack D. Schwager, die Legende in Sachen Trading-Interviews, entschlüsselt zusammen mit seinem Co-Autor George Coyle die Geheimnisse der Akteure, die in den komplexen Märkten der Gegenwart astronomische Renditen erzielen. Vom ehemaligen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter, der 5.000 Dollar in über 100 Millionen verwandelte, bis hin zu algorithmischen Strategen – dieses Buch zeigt, dass Erfolg an der Börse kein Zufall, sondern das Ergebnis von Methode und mentaler Stärke ist. Es liefert tiefe Einblicke in individuelle Handelsstrategien, hocheffizientes Risikomanagement und die unverzichtbare psychologische Diszi­plin. Genau das Richtige für alle, die das Handwerk des Tradings von den Besten der Welt lernen wollen.

Magier der Märkte: Die nächste Generation

Autoren: Schwager, Jack D. Coyle, George F.
Seitenanzahl: 496
Erscheinungstermin: 17.09.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-118-5

Preis: 39,90 €