15.05.2017 Benedikt Kaufmann

Hacker-Angriffe kosten Milliarden – Nicht heulen, sondern vom Trend profitieren!

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Secunet Security
Trendthema

Der Angriff mit der Erpressungssoftware „WannaCry“, zu gut deutsch „Heul doch“, ist der größte und mit Sicherheit nicht der letzte, den die Welt gesehen hat. Die Bedrohung ist hoch – die Zahl der Cyber-Attacken häuft sich. Es geht um Milliarden Dollar für Kriminelle, für betroffene Firmen und für IT-Security-Spezialisten. DER AKTIONÄR nennt zwei Firmen, die von der fiesen Masche profitieren.

Bei WannaCry handelt es sich um sogenannte Ransomware. Der Trojaner befällt ein System und verschlüsselt die Daten. Ohne den passenden Schlüssel lassen sich die Dateien nicht mehr öffnen – den Schlüssel erhält man nur gegen einer Art Lösegeld, das in der Regel in Bitcoins gezahlt werden soll.

Die Attacken durch WannaCry sind nur ein paar der fast 400 Angriffe, die jede Minute weltweit passieren. Betroffen sind alle: Behörden, Privatleute und Unternehmen. Laut einer Umfrage von PWC gaben über ein Viertel der befragten Unternehmen an, bereits Cyber-Attacken ausgesetzt gewesen zu sein. Ein Angriff kostet eine Firma durchschnittlich 15 Millionen Dollar. Bedenklich, wenn man sich vor Augen hält, dass Cyber-Kriminalität rasant zunimmt.

Firmen müssen sich vor dieser neuen Bedrohung schützen. IT-Security-Spezialisten sind hier der richtigen Ansprechpartner. Firmen wie Secunet oder Check Point bieten Software zum Schutz gegen Angriffe. Ein lukratives Geschäft, denn laut IDC dürfte der weltweite Cyber-Security Markt bis zum Jahr 2020 auf 107 Milliarden Dollar anwachsen – das entspricht einem Anstieg von 74 Prozent gegenüber 2016.

Zwei Top Picks aus dem Cyber-Security Sektor

Seit Ende 2008 ist die deutsche Firma Secunet eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Der Kurs hat sich hervorragend entwickelt: der Wert hat sich annähernd verfünfzehnfacht. Secunet bietet Sicherheitslösungen für die gesamte digitale Wertschöpfungskette einer Firma. Zu Secunets Kunden zählen die Bundeswehr, aber auch Software-Riesen wie Microsoft. Hervorzuheben sind die Secunet-Lösungen für wichtige Bereiche wie Automobilität und Infrastruktur – hier ist die Firma Marktführer.

In einer Branchen-Story zum Wachstumstrend Cyber-Security empfahl DER AKTIONÄR (Ausgabe 04/17) die Aktien des israelischen Unternehmens Check Point. Auch dieser Wert entwickelte sich stark. Insbesondere die Software zum Schutz komplexer Datenbanken ist bei den Kunden gefragt und lässt die Umsätze steigen. Für das laufende Jahr werden Erlöse von 1,88 Milliarden Dollar bei einem operativen Gewinn von 1,03 Milliarden Dollarerwartet. Auf Basis des Vorjahres entspricht das einem Umsatzwachstum von acht Prozent und einem EBITDA-Wachstum von 17 Prozent. Derartiges Wachstum lässt die Kurse steigen – rund 17 Prozent legte die Aktie seit Empfehlung hin.

Für Anleger beider Unternehmen heißt es: Dabei bleiben! Die Ausgaben für IT-Security steigen rasant – das wirkt sich gut auf Bilanz- und Kursentwicklung aus.

Schritt für Schritt zum erfolgreichen Börsenhändler

Autor: Cicivelli, Giovanni
ISBN: 9783864700347
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 27.04.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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Traden ist ein Beruf. Wer das mit allen Konsequenzen begreift und täglich umsetzt, der hat gute Chancen auf dauerhafte Gewinne an den Finanzmärkten: Zu dem notwendigen Interesse an der Börse gehört die erforderliche Ernsthaftigkeit für den eigenen Job und die ständige Bereitschaft, sich verbessern zu wollen. Giovanni Cicivelli beschreibt seine eigenen Erfahrungen als privater Trader. Er empfiehlt Neueinsteigern den eigenen Weg zum Erfolg zu suchen und nicht anderen Akteuren nacheifern zu wollen. Cicivelli beschreibt wie sein eigenes Money-Management in der Praxis funktioniert und warum Flexibilität und Disziplin manchmal wichtiger sind als theoretische Erwägungen. Denn am Ende muss man als Praktiker nur drei Dinge: Traden, Traden und Traden.