04.07.2014 Werner Sperber

Google muss zerstört werden; Börsenwelt Presseschau I

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Die Experten der Actien-Börse verweisen auf erste, mit Vorsicht zu genießende, jedoch wohl zwingend auf der Hand liegende Gerüchte bezüglich der tollsten Geschichte des Jahres: Nach Rockefellers Firma Standard Oil und der Telefonmarkt beherrschenden Firma AT&T wird Google "der dritte Fall in der (US-)amerikanischen Geschichte, in dem eine absolute Marktmacht entflochten werden muss". Diese ungeheure Marktmacht von Google sei für viele US-Bundespolitiker nicht tragbar. Google müsse wohl in drei oder vier Unternehmen zerschlagen werden, "was offen ist". Entscheidend sei allein, dass es geschieht. Bei der Aufspaltung von Standard Oil und vor allem von AT&T haben die Aktionäre verdient. Daraus wurden die berühmten Baby-Bells, die in der Summe fast das Doppelte erbrachten als der Wert der Mutter AT&T vor der Aufspaltung. Anleger sollten die Aktie von Google deshalb frühzeitig kaufen.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


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