20.02.2017 Benedikt Kaufmann

Google Maps besitzt hohen strategischen Wert

-%
Alphabet C
Trendthema

Heutzutage vertrauen viele Menschen nicht mehr auf traditionelle Land- oder Straßenkarten, sondern finden ihren Weg mithilfe des satellitengestützten Google Maps. Auch bei der Reiseplanung soll das Kartentool dem Nutzer behilflich sein. Orte, die man während einer Reise besuchen möchte, lassen sich seit dem vergangenen Update vorab speichern. Nützliche Informationen wie Öffnungszeiten und Preise sind damit schnell einsehbar.

Der strategische Wert des Kartentools wird oft unterschätzt. Mittlerweile sind ein Drittel aller Suchanfragen, die über Smartphones getätigt werden, standortbezogen. Zusätzlich wächst die Standort-Suche wesentlich schneller als andere Such-Bereiche. Google will diesen Trend nutzen und bietet seinen Werbekunden immer umfangreichere Analyse-Tools an, um festzustellen wie sich standortbasierte Werbung auf tatsächliche Ladenbesuche auswirken.

Laut den Marktforschern von BIA/Kelsey soll der Markt für standortsbasierte Mobile-Werbung von 2015 bis 2020 von 9,8 Milliarden Dollar auf 29,5 Milliarden Dollar wachsen. Dank Maps scheint Google gut positioniert, um sich ein großes Stück dieses Kuchens abzuschneiden.

Nicht nur wegen Google Maps bieten sich für das Kerngeschäft Werbung noch langfristige Wachstumschancen. Auch andere Google-Apps wie die Videoplattform YouTube bieten Chancen für eine weitergehende Monetarisierung durch Werbung. Die Alphabet-Aktie führt währenddessen ihren Aufwärtstrend ungebremst fort. Die Zuwächse im neuen Jahr werden im Bereich von 820 Dollar gestützt.

Wie wird es mit dem Dollar weitergehen?

Autor: Eichengreen, Barry
ISBN: 9783864700071
Seiten: 280
Erscheinungsdatum: 20.02.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit: als Buch und eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Das Privileg des Dollars beruhte in den letzten Jahrzehnten darauf, dass auf der ganzen Welt mit ihm bezahlt und in ihm abgerechnet wurde. Weit über 50 Jahre hatte der Dollar den Status der einzigen Weltleitwährung, was nicht zuletzt ein Re­sultat der führenden Rolle der USA als Wirtschaftssupermacht war.

Der Zusammenhang von wirtschaftlicher Macht eines Staates und Rolle seiner Währung gilt auch im Zuge des Aufschwungs in China und Europa. Daher wächst die Bedeutung von Renminbi und Euro.
In „Das Ende des Dollar-Privilegs“ zeichnet US-Star­ökonom Eichengreen den Aufstieg sowie die Rolle des US-Dollars im 19., 20. und 21. Jahrhundert nach und wirft einen Blick in die Zukunft.

Wie wird es mit dem Dollar weitergehen? Können die USA ihr Privileg verteidigen? Nimmt der Euro die Rolle als Weltleitwährung ein? Und was bedeutet all das für die Weltwirtschaft? Die Antworten finden Sie in diesem Buch.