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18.07.2016 Thorsten Küfner

Gazprom kauft eigene Aktien – eine gute Idee…

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Gazprom

Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom hat sich zwei Billionen eigener Aktien, welche die staatliche Entwicklungsbank VEB verkaufen musste, einverleibt. Angesichts der jüngsten charttechnischen Entwicklung wäre es auch für mutige Anleger keine schlechte Idee, sich Anteilscheine von Gazprom zu kaufen …

Denn die Gazprom-Aktie konnte am Freitag ein weiteres Kaufsignal generieren. Der Kurs sprang über das Zwischenhoch bei 4,57 Dollar. Dadurch wäre der Weg nach oben nun vorerst frei bis zur Marke von 5,00 Dollar, danach bis zum Jahreshoch bei 5,25 Dollar. Allerdings dürfte sich das Chartbild durch den anstehenden Dividendenabschlag von knapp 24 Cent wieder etwas eintrüben.

Aber auch fundamental betrachtet ist die Gazprom-Aktie natürlich eine Überlegung wert. Konzernchef Alexej Miller erklärte, man hat durch den Kauf der Aktien (die insgesamt einem Anteil von 3,59 Prozent an Gazprom entsprechen) die Möglichkeit genutzt, „unterbewertete Aktien“ zu erwerben. Angesichts eines KGVs von 4, eines KBVs von 0,3 und einer Dividendenrendite von rund fünf Prozent (ab dem kommenden Jahr sind sogar zweistellige Renditen möglich, weil dann 50 Prozent des Gewinns ausgeschüttet werden sollen).

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Mutige können zugreifen
Es bleibt dabei: Für konservative Anleger bleibt die Aktie von Gazprom aufgrund der zahlreichen Risiken eher ungeeignet. Mutige Anleger können die günstige Bewertung sowie das sich weiter aufhellende Chartbild aber durchaus zum Einstieg nutzen. Der Stopp sollte bei 3,10 Euro belassen werden.

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