7 Chancen auf 111 Prozent
20.02.2020 Marion Schlegel

Fresenius-Tochter FMC: Höhere Dividende als erwartet

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Fresenius Medical Care

Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) hat im Schlussquartal 2019 noch einmal zugelegt und seine Jahresziele erreicht. Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwochabend und geht von einem weiteren Wachstum aus. Dabei rechnet FMC mit einem Plus des Umsatzes sowie des Konzernergebnisses im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Ausgeklammert sind dabei Währungs- und Sondereffekte.

Fresenius Medical Care (WKN: 578580)

Im vierten Quartal stieg der Umsatz um sieben Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Euro, wie die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius in Bad Homburg mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Plus vier Prozent. Dabei wuchs sowohl die Sparte mit Gesundheitsdienstleistungen als auch mit Gesundheitsprodukten. Das bereinigte operative Ergebnis legte um drei Prozent auf 655 Millionen Euro zu. Deutlich rückläufig war hingegen der Nettogewinn, der um knapp ein Fünftel auf 343 Millionen Euro sank. Bereinigt erzielte FMC ein leichtes Plus von drei Prozent.

Während die Umsatzentwicklung den Erwartungen von Experten entsprach, enttäuschte der Gewinn. Im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs am Mittwoch liegt die Aktie am Donnerstagmorgen leicht im Plus.

Im Gesamtjahr 2019 ging der Nettogewinn deutlich zurück, wobei FMC im Jahr zuvor von einem Verkaufsgewinn von Aktivitäten im Versorgungsmanagement profitiert hatte. Bereinigt verdiente der Konzern unter dem Strich mit knapp 1,4 Milliarden Euro zwei Prozent mehr. Aktionäre können sich auf eine höhere Dividende freuen: Sie soll von 1,17 Euro auf 1,20 Euro steigen, wie es weiter hieß. Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Die entspricht einer Rendite beim aktuellen Kurs von 1,6 Prozent.

Im Zuge der im Oktober 2019 gestarteten Aufholbewegung hat die Aktie von FMC zuletzt mehrere wichtige Widerstände genommen: die 200-Tage-Linie und das Novemberhoch 2019 bei 69,08 Euro. Die nächste große Hürde steht nun aber unmittelbar bevor: das 52-Wochenhoch bei 76,68 Euro. Gelingt der Sprung darüber, würde ein weiteres positives Signal generiert.

(Mit Material von dpa-AFX)